Warum sind Verträge und Briefings im Influencer-Marketing so relevant?
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Verträge und Briefings im Influencer Marketing

Vertrag für Influencer

Verträge und Briefings im Influencer Marketing

Warum sind Verträge und Briefings im Influencer Marketing so relevant?

Thema der heutigen Folge: Warum sind Verträge und Briefings für eine Kooperation so relevant? Für Unternehmen, denn Ihr schreibt, wie Ihr Euch eine Kooperation vorstellt und für Content Creator, Influencer, um zu erfahren, was Unternehmen wichtig ist.

Für Euch Unternehmen sage ich, was in einem Briefing enthalten sein sollte und warum Ihr unbedingt eins schreiben solltet.

In einem Briefing stehen klare Regeln, wie Ihr Euch das Influencer-Marketing vorstellt. Das Briefing sollte diese Fragen beantworten:

Welche Geschichte soll der Influencer für Euer Unternehmen erzählen?

Wieso sollte dieser Influencer mit Euch arbeiten? Um was für ein Produkt oder um welche Produkte geht es und was ist daran so besonders?

Was ist Eurer Ziel? Brand Awareness? Trust? Umsätze steigern?

Habt Ihr mehrere Produkte? Dann machen langfristige Kooperationen Sinn.

Worauf liegt Euer Fokus? Was kann der Influencer seiner Community über Euer Produkt erzählen?

Gibt es Dinge, die entweder unbedingt erwähnt werden sollen oder die nicht erzählt werden dürfen?

Wie viele Postings, wie viele Stories soll der Creator im Monat erstellen?

Welche Hashtags sollen ins Briefing (maximal zwei), die ins Influencer-Marketing, in die Posts, Stories und eventuell Feeds eingebaut werden sollen? Wählt dafür nur den Hashtag, auf den Ihr Wert legt. Der Influencer wird von sich aus weitere relevante Hashtags für Euer Produkt aussuchen.

Postings und Stories müssen als Werbung markiert werden, auch das steht im Briefing. Das Influencer-Marketing boomt derzeit und leider stellen wir immer wieder fest, das Nano- oder Micro-Influencer nicht immer als Werbung markieren. Manchmal wird es einfach vergessen. Daher schreibt das verbindlich ins Briefing. Zum Social-Media-Marketing gehört, das Werbung im Post, in der Story markiert wird.

Ihr seht, ein Briefing verschafft Klarheit und vermeidet von vornherein Missverständnisse.

Die äußere Form:

Das Briefing kann eine PDF-Datei sein. Wir bei Influently erstellen für unsere Kunden eine Präsentation, in der alles detailliert drinsteht. Im Feedback sagen uns die  Influencer, dass sie damit genau wissen, was zu tun ist.

Die Reihenfolge:

Erst wird Kontakt zum Influencer aufgenommen, Ihr schreibt ihm eine E-Mail.

Er wird sich bei Interesse bei Euch melden und erst dann schickt Ihr das Briefing.

Natürlich fragt Ihr in dieser zweiten E-Mail, ob für ihn Punkte dabei sind, die eventuell geändert werden müssen. Gemeinsam könnt Ihr als Unternehmen und als Content Creator das Bestmögliche für beide Seiten heraussuchen.

Das ist wirklich das A und O. Es geht zwar um Euer Produkt oder Marke, aber es ist die Community des Influencers, sein Social-Media-Kanal. Er muss in erster Linie hinter dem Produkt stehen und es ehrlich und authentisch bewerben. Auch, wenn Ihr dafür etwas Geld an den Creator zahlt und das ist im Vergleich zu anderen Werbemaßnahmen sehr wenig, muss er entscheiden, wie er Euer Produkt seiner Community präsentiert.

Tipp: Viele Influencer kennen ihren Wert, aber manche können ihn noch nicht richtig einschätzen. Dazu haben wir im Influently Podcast die Folge #11 zum Thema Underprice und Overprice, hört sie Euch mal an. Den Link findet Ihr in den Shownotes.

Bei kleinen Influencer, Micro-Influencer, die eine kleinere Reichweite haben, könnt Ihr das Briefing als Vertrag nutzen. Bei den ganz Großen solltet Ihr zusätzlich zum Briefing einen vernünftigen Vertrag aufstellen.

Natürlich bleibt Ihr als Unternehmen, Social-Media-Berater oder Manager mit dem Influencer in Kontakt. Wenn er die Vorgaben im Briefing nicht erfüllt, sucht bitte das Gespräch und klärt gemeinsam, woran es liegt. Versucht, auf die Wünsche des Content Creator einzugehen. Er schreibt den Content und vermarktet es seiner Community. Hält er zum Beispiel die Anzahl der Stories für zu hoch, dann beharrt nicht darauf oder bietet ihm mehr Geld an. Der Influencer muss authentisch rüberkommen, und in seinen Posts und Stories hinter Eurem Produkt stehen. Seine Community erkennt, wenn er das nur für Geld macht. Unterstützt Ihr Euch gegenseitig, Unternehmen und Influencer, erreicht Ihr eine langfristige Kooperation und seid mit Eurem Influencer-Marketing gemeinsam erfolgreich.

Wir bei Influently gehen genauso vor. Wir arbeiten zum Beispiel mit einem Unternehmen, das mittlerweile mehr als 25 Influencer langfristig für sich gewinnen konnte. Der Kanal der Influencer wächst und das Unternehmen profitiert natürlich davon. Das erreicht Ihr nur gemeinsam, indem Ihr ehrlich miteinander arbeitet.

Wenn Ihr Influencer-Marketing betreibt und erfolgreich betreiben wollt, hört es mit dem Briefing nicht auf. Ihr müsst natürlich jeden Tag bei Instagram, Facebook oder anderen Social-Media-Kanälen reinschauen und mit dem Content Creator, Micro-Influencer interagieren, wenn Ihr die Stories gut findet.

Ihr habt jetzt langfristige Kooperationen: Schaut regelmäßig, wie sich die letzten Monate Eures Influencer-Marketings entwickelt haben. Müsst Ihr etwas ändern? Was könnt Ihr investieren? Schaut, dass Ihr den Influencer an Euch bindet. Wenn Ihr die richtigen Creator für Euch gewinnen könnt und die Kooperation gut läuft, wächst die Zahl der Follower und Abonnenten des Social-Media-Kanals weiter.

 Die komplette Podcast-Folge könnt Ihr Euch im Influently Podcast auf YouTube, iTunes, Instagram oder Facebook ansehen, wir sind auch auf Pinterest und Spotify.

 

Folge # 11 Was sind Overprice und Underprice Influencer und was verdienen Influencer wirklich? https://www.youtube.com/watch?v=PrecXCvfW4E

Hier kannst Du den Podcast abonnieren und bewerten:

http://bit.ly/2wYIzEF