Influencer Marketing wird von der Pharmaindustrie erobert
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Influencer Marketing wird von der Pharmaindustrie erobert

Supplemente über Influencer verkaufen

Influencer Marketing wird von der Pharmaindustrie erobert

Heute sprechen wir über eine sehr wichtige Sache, die mir am Herzen liegt. Influencer-Marketing rückt in vielen verschiedenen Bereichen immer mehr in den Vordergrund. Viele Unternehmen werden darauf aufmerksam, viele nutzen mittlerweile Influencer-Marketing.

Das Thema der heutigen Folge ist: Pharmaindustrie und Influencer-Marketing.

Es war nur eine Frage der Zeit, dass die Pharmaindustrie aufmerksam wird und ihre Produkte, besser gesagt Medikamente über Influencer verbreiten und vertreiben will. Natürlich sieht auch die Pharmaindustrie, dass über Influencer, Micro-, Nano- oder Macro-Influencer, die eine authentische Community haben, viel einfacher die Generation oder allgemein die Menschen erreicht werden können, die man erreichen will und es einfacher ist, als irgendwo seine Werbung zu platzieren. Influencer-Marketing kommt viel authentischer und viel besser rüber.

Ich möchte Euch und alle Influencer bitten, solche Kooperationen nicht einzugehen!

Wieso nicht?

Das ist jetzt meine Meinung, wie ich über die Pharmaindustrie denke oder allgemein über die Lobby, das sind meiner Ansicht nach Lobbyisten. Aus meiner Sicht wird uns vielfach eingetrichtert, was wir für Medikamente brauchen. Aber vieles lässt sich auch anders lösen, ohne Medikamente. Das ist auch nachweislich so, das sage nicht nur ich, das könnt Ihr überall im Internet lesen. Viele verschiedene, ich sage mal „Krankheiten“ können ohne Medikamente gelöst werden. Ich meine jetzt ausdrücklich damit nicht tatsächliche Krankheiten, bei denen Medikamente erforderlich sind.

Du denkst, Du hast ein bisschen Kopfschmerzen, steigerst Dich immer mehr rein und dann werden die Schmerzen immer doller. Beobachte das mal. Die meisten, die ein bisschen Kopfschmerzen haben oder eine kleine Erkältung, schmeißen sich schon irgendwelche Tabletten rein. Aber es geht auch anders. Ich bin überzeugt, wenn Du Dich ablenkst, wirst Du zu 100 Prozent keine Kopfschmerzen mehr haben.

Ich bin dankbar, ich bin nicht oft oder fast gar nicht krank und ich nehme keine Medikamente.

Und jetzt werden über Influencer-Marketing auch noch Medikamente vertrieben und ich werde Euch gleich ein paar Namen verraten, welche Influencer das sind und was da genau passiert.

Ich denke, das muss nicht sein und deswegen meine Bitte an Euch: Ihr könnt uns gemeinsam dabei unterstützen. Teilt diese Folge mit Menschen, die Euch am Herzen liegen, die eventuell selbst Influencer sind oder die denken, dass Medikamente die Lösung für kleine Probleme oder „Möchte-gern-Krankheiten“ sind.

Influencer sollten für die Pharmaindustrie keine Werbung machen. Bleibt bitte authentisch und ehrlich; ich weiß, dass die Lobbyisten, die Pharmaindustrie, sehr viel Geld in die Hand nimmt, um ihre Medikamente über Influencer-Marketing zu verbreiten, um weitere Verkäufe erzielen zu können. Sie schauen, wo sie Marketing machen, um eine Menge Menschen zu erreichen und ihnen irgendwelche Produkte verkaufen, die sie gar nicht benötigen. Geht bitte solche Kooperationen nicht ein.

Ich sehe es als moralisch verwerflich, wenn man nur des Geldes wegen eine Kooperation eingeht. Am meisten passiert es bei Micro-Influencer, die noch nicht so tief in dieser Thematik drin sind. Micro-Influencer haben meistens kleinere Communitys auf Instagram, YouTube, Facebook und anderen Social Media Kanälen. Es wird versucht, sie mit vielleicht 500 Euro zu kaufen und wir wissen, die Glaubwürdigkeit bei Micro-Influencer, Ihre Authentizität, die Interaktion zwischen Community und Micro-Influencer ist mittlerweile viel höher, als bei den Stars. Ich weiß, Geld ist verlockend und macht manchmal blind. Aber verkauft sozusagen nicht Eure Moral. Macht weiterhin guten Content, gewinnt Unternehmen für eine Kooperation, mit denen Ihr Euch identifizieren könnt. Verkauft den Menschen, die Euch und Euren Content schätzen, die Euch vertrauen und auf Instagram oder Facebook folgen, kein Produkt, hinter dem Ihr nicht steht. Das ist nicht der Sinn von Influencer-Marketing.

In Amerika, zum Beispiel bei den Kardashians, die verkaufen Medikamente oder Abnehmprodukte, als wären es Lutscher oder Gummibärchen oder irgendwelche Süßigkeiten. Das sehen wir auch in Deutschland immer wieder, ich möchte keine Marken nennen, das sind Abnehmprodukte, Schlankheitskuren, Tees oder sonstiges. Ich denke, das sind keine Hypethemen, sondern es wird versucht, über Influencer mit irgendwelchen chemischen Stoffen oder sonstigem an die Menschen heranzukommen, die man sonst nicht erreichen würde. Bei den großen, ganz reichweitenstarken Influencer ist das natürlich auch der Fall.

Solche Kooperationen gibt es auch Deutschland. Alexa von Heyden zum Beispiel, das ist eine Journalistin und gleichzeitig auch Micro-Influencerin, sie bloggt auch ganz stark, hat eine Kooperation mit einem Unternehmen zur Impfung gegen Zecken gemacht. Journalisten und Menschen, die bereits breite Forschung betrieben haben, haben das mitverfolgt. Ich frage mich, ist das wirklich ehrlich? Ich denke, solche Meinungen werden gekauft, um Produkte am Markt zu platzieren und zu sagen: Wir haben geforscht.

In früheren Zeiten sind Menschen auch ohne Medikamente ausgekommen. Sie haben sich mit Naturheilverfahren, mit Tees und Kräutern oder sonstigem gesünder machen können. Und heute? Gefühlt jeder schmeißt sich Tabletten rein, damit es schnell besser wird. Aber, wenn der Körper sich daran gewöhnt, braucht er immer wieder Medikamente und kann sich nicht mehr von alleine kurieren.

Es werden immer mehr Bereiche, wie die Pharmaindustrie, in den Influencer-Marketing Markt eindringen. Influencer-Marketing auf Facebook, Instagram, YouTube und so, bietet eine Menge Möglichkeiten, die Community der Influencer zu erreichen.

Die Influencerinnen Yelic Koc, ich weiß nicht, ob ich den Namen richtig sage, und Gerda Lewis bewerben massig viele Produkte. Ich sage immer im Influently Podcast: Als authentischer Influencer bewirbst Du nicht massig viele Produkte, sondern ein paar von denen Du überzeugt bist. Der Markt wird immer größer, immer mehr Influencer, Micro-Influencer kommen auf den Markt und werden mit viel Geld gelockt. Das erlebe ich bei Influently täglich in der Kommunikation mit Influencer und Unternehmen. Jedes Unternehmen oder jede Marketing-Agentur weiß, dass ein Produkt erst getestet wird, und wenn der Influencer davon überzeugt ist, geht Ihr eine Kooperation ein.

„Dafür stehe ich mit meinem Namen.“ Du kennst diese Werbung. Tatsächlich stehst Du als Influencer mit Deinem Namen, Deinem Gesicht gegenüber Deiner Social Media Community für das Produkt. Die Community identifiziert Dich mit dem Produkt. Es ist viel wertvoller, auf wenige Marken oder Produkte Wert zu legen. Deine Community merkt, wenn Du es nur wegen des Geldes machst. Je mehr Kooperationen Du eingehst, umso weniger Zeit hast Du für wirklich guten Content mit echtem Mehrwert. Deine Community wird immer weniger und Du als Micro-Influencer oder Content Creator wirst immer unrelevanter für Kooperationen mit Unternehmen. Frage Dich mal, weshalb Du begonnen hast, Dich auf Social Media zu platzieren? Ist Dein Name erst einmal verbrannt, kannst Du nicht einfach einen anderen annehmen. Das Unternehmen aber geht einfach zum nächsten Influencer.

 

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