Influencer Marketing was funktioniert und was nicht?
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Influencer Marketing was funktioniert und was nicht?

Wie funktioniert Influencer-Marketing

Influencer Marketing was funktioniert und was nicht?

In der heutigen Podcast Folge gehe ich darauf ein, was beim Influencer Marketing funktioniert und was nicht.

Vielen Unternehmen geht es beim Influencer Marketing in erster Linie darum, Sales zu generieren und das Geld, das für Influencer ausgegeben wird, wieder hereinzuholen.

Das ist aus meiner Sicht der falsche Ansatz.

Wir bei Influently beschäftigen uns tagtäglich mit Influencer-Marketing. Wir arbeiten mit Unternehmen und Influencer und beraten unsere Partner, wie sie gemeinsam eine erfolgreiche, langfristige Kooperation aufbauen und ihre Facebook, Instagram oder generell Social Media Community vergrößern.

Wir klären zunächst, welches Ziel mit Influencer-Marketing erreicht werden soll.

Mittlerweile wird zwischen Influencern, also Content-Creator unterschieden, die Sales generieren oder eine Marke bekannt machen.

Wie identifiziert man den richtigen Influencer? Das ist im Prinzip im Voraus einer Influencer-Marketing-Kampagne gar nicht möglich. Wenn Agenturen oder Marketing-Agenturen Euch so etwas erzählen, dann solltet Ihr mit denen nicht zusammenarbeiten. Sie versuchen damit nur, Unternehmen für Kooperationen zu gewinnen.

Vor einer Kampagne weiß man nicht, wie die Community des Influencer auf ein Produkt oder eine Marke reagiert. Das erfahrt Ihr nur in der Zusammenarbeit.

Wir bei Influently empfehlen Unternehmen, mit denen wir arbeiten, ohne die Erwartung an höheren Sales heranzugehen. Wir schauen uns an, wie sich die Kooperation mit dem Influencer entwickelt und können aufgrund unserer Erfahrung nach ungefähr ein, zwei Monaten entscheiden, ist das ein Influencer, der höheren Sales generiert oder eher Markenbekanntheit oder Trusts.

Nach Meinung vieler Influencer, und das sind nicht nur kleine Influencer oder Micro-Influencer, sondern auch reichweitenstarke Content Creator, ist es so, dass die Community gar nicht direkt kauft, was sie sieht.

Gute Online-Marketer gehen beim Onlinemarketing davon aus, dass ein Produkt fast 64 Mal angesehen wird, bevor sich die Community des Influencer zum Kauf entscheidet. Bei Bekleidung ist das beispielsweise üblich, Mehrere Größen werden bestellt, Unpassendes zurückgeschickt. Die Retouren liegen bei 80 bis 90 Prozent. Das geht vielen Unternehmen so, auch großen Brands. Tatsächlich kostet das den Unternehmen gar nicht so viel Geld. Sie sind trotzdem erfolgreich mit Influencer-Marketing und Online Verkäufen.

Daher: Achtet nicht direkt auf höheren Sales, sondern darauf, was Ihr mit diesem Influencer erreichen könnt und was Euch wichtig ist.

Ein authentischer Influencer arbeitet nicht mit ganz vielen Marken und Produkten. Ein guter und ehrlicher Influencer steht hinter dem Produkt, ist überzeugt davon und sagt seiner Community auch, wenn das Produkt nicht immer so perfekt ist, Fehler können bei der Produktion immer unterlaufen. Das ist für Euch als Unternehmen gut, denn Ihr bekommt direktes Feedback, wo Ihr Euch verbessern könnt. Seriöse Content Creator kommunizieren mit ihrer Community, sprechen über Euer Produkt, Eure Marke und sorgen für Markenbekanntheit, Trust und Content Creation.

Schaut Euch mal den Instagram Kanal von Daniel Wellington an. Der Content besteht wirklich nur aus User generated Content von Influencer und sie betreiben das sehr erfolgreich.

Influencer als Modell? Das wird bisher wenig genutzt, dabei sind viele besser geeignet als ein Fotoshooting mit einem Modell. Das seht Ihr an den Bildern im Instagram Kanal des jeweiligen Influencer.

Manche Unternehmen suchen sich einfach Adressen von Influencer, eventuell über Instagram DM, schicken Ihnen Produkte, ganze Produktpakete und erwarten dafür ein Bild oder eine Story. Das geht vielleicht noch im Micro-Influencer Bereich oder auch mit Nano-Influencer, aber wenn es über 15.000 hinausgeht, wird es schwierig. Das ist auch davon abhängig, ob eine Nische besetzt ist, also Influencer-Marketing für Lifestyle, Beauty, Fitness oder so. Im Influently Podcast bin ich in einigen Folgen schon darauf eingegangen, was bei einer Kooperation mit Influencer wichtig ist. In Folge 106 zum Beispiel gebe ich Tipps, worauf Unternehmen achten sollten, wenn sie Content Creator suchen.

Ihr möchtet mit Micro- und Makro-Influencer arbeiten, habt aber keine Zeit, sie zu suchen? Dafür gibt es eine Agentur oder besser eine Plattform: Influry.

Unternehmen, Micro-, Nano- oder Makro-Influencer melden sich bei der Plattform an und Unternehmen bieten Produkt gegen Leistung. Den Link zur Plattform packe ich Euch in die Shownotes. Ihr gebt ein Produkt aus, findet der Influencer das gut, bekommt Ihr dafür Stories oder ein Posting. Aber schaut Euch die Person genauer auf Instagram oder dem YouTube Kanal an. Tipps dazu, wie Ihr die richtigen Influencer identifiziert, findet Ihr in vielen Folgen des Influently Podcast.

Ihr habt ein bisschen mehr Budget fürs Influencer-Marketing? Dann sind Social Ads eine gute Möglichkeit zum Beispiel bei Facebook im Werbeanzeigenmanager.

Mit wenig Budget können Zielgruppen targetiert und die ganze Community reichweitenstarker Influencer erreicht werden. Wie das funktioniert zeigen die Kampagnen zum Beispiel von VW oder BMW bei Instagram oder Facebook. Die Influencer haben kurze Videos gemacht und mit Social Ads bespielt. Das war ganz stark in Instagram Story und im Instagram Feed.

Wichtig: Ihr müsst dem Influencer vertrauen können, denn er bekommt Admin Rechte.

Jetzt noch ein Tipp von mir:

Coole Videos macht Cengiz von ApeCrime, den Link zum YouTube Kanal schreibe ich in die Shownotes. Die haben über dreieinhalb Millionen bei YouTube. Die besten Kampagnen, die sie gemacht haben, sind dadurch entstanden, dass Unternehmen, Influencer, Agentur und Management sich zum Brainstorming zusammengesetzt haben.

Also, baut einen möglichst engen Kontakt zum Influencer auf und stellt Eure Kampagne gemeinsam auf die Beine. Im Gespräch ergeben sich tolle Ideen, auch vom Influencer. Gemeinsam entstehen coole, glaubwürdige und erfolgreiche Kampagnen auf Euren Social Media Kanälen.

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