5 Fehler, die Du als Influencer unbedingt vermeiden solltest!
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5-Fehler, die Du als Influencer vermeiden solltest, um Deine Community zu behalten.

5 Fehler im Influencer-Marketing

5-Fehler, die Du als Influencer vermeiden solltest, um Deine Community zu behalten.

In dieser Podcast-Folge, der Folge Nummer 154 geht es um fünf Fehler, wie Du als Influencer vermeiden solltest, um Deine Community zu behalten.

Meinem Gefühl nach ist es mit der follow-for-follow Strategie noch nicht vorbei. Die funktioniert bei vielen immer noch super. Diese Leute folgen Dir, weil Du hochwertigen Content lieferst.

Aber es gibt Fehler, die ich immer wieder bei vielen Influencer sehe. Und die fragen sich, was sie falsch machen, weil ihnen die Leute entfolgen. Was Du hier besser machen kannst? Das zeige ich Dir.

Wenn Du hochwertigen Content lieferst, dann möchtest Du auch, dass Deine Community natürlich bleibt, denn Dein Ziel ist es, als Influencer durchzustarten. Das passiert nicht von heute auf morgen. Du steckst Arbeit und Energie hinein und brauchst Ausdauer und Durchhaltevermögen, wenn Du erfolgreich Influencer-Marketing betreiben möchtest. Und dabei gibt es Fehler, die man vermeiden kann und vermeiden sollte.

Fehler eins: Zu viele oder zu wenige Posts.

Wie oft solltest Du posten? Regelmäßig.

Aber, was ist regelmäßig? Jeden Tag? Jeden zweiten oder dritten Tag?

Ja, es gibt größere Influencer, die Stars, die posten nicht mehr jeden Tag. Aus meiner Sicht musst Du nicht mehr jeden Tag einen Post auf Instagram machen. Mache hier mindestens zwei, drei bis so vier Posts jede Woche. Aber wichtig dabei ist, mache keinen Post nur, weil Du es musst. Qualität vor Quantität! Das ist das Wichtigste.

Ich schaue mich auch auf anderen Kanälen außer Instagram und Facebook und so um. Hast Du Dir schon TikTok angeschaut? Vielleicht kommst Du damit besser klar und das ist der richtige Kanal für Dich. Ich beschäftige mich auch gerade mit TikTok, bin da aber noch unschlüssig, wohin sich diese Plattform entwickelt und ob sie tatsächlich so hochwertig wird, dass sie Instagram ersetzen kann.

Ich habe da letztens zum Beispiel ein interessantes Video von Gary Vaynerchuk gesehen. Er ist sehr erfolgreicher Influencer, vielleicht der erfolgreichste, zudem Investor, Social Media Influencer und Online-Marketing Agentur Inhaber. Und ihn hat ein Influencer gefragt, was er machen muss, wenn er auf TikTok aktiv sein möchte. Gary fragte: „Wie viele Posts machst Du am Tag?“ „Einen Post.“ Und Gary sagte: „Mach vier.“

Ich bin nicht sicher, ob Du das so machen solltest. Viele Influencer bauen sich den Account nebenberuflich auf. Du musst viel dafür arbeiten, das ist klar. Aber stelle Dir die Frage, ob Du wirklich viermal am Tag hochwertigen Content liefern kannst. Aus meiner Sicht ist es richtig, dass Du Content mit Qualität lieferst und nicht postest, weil Du es musst.

Es gibt heute viele Tools, mit denen Du Deinen Content gratis planen kannst. Ich nutze zum Beispiel Planoly oder Du nutzt Later, da kannst Du schon in der Gratisversion Deinen Content auf Instagram hochladen. Für andere Plattformen gibt es solche Tools auch.

Du planst Deinen Content, produzierst ihn und lädst ihn hoch.

Der zweite Fehler: Videos oder Bilder als Influencer auf Instagram mit Emojis oder banalen Texten oder Hashtags posten.

Es ist aus meiner Sicht ein höherer Mehrwert, Instagram als eine Miniblog-Plattform zu nutzen, zum Beispiel ein Bild zu posten und dann einen kurzen Text darunter zu schreiben. Dein Ziel ist es ja, Deine Community länger auf Deinem Account zu halten. Das geht nicht mit Emojis oder zwei kurzen Sätzen. Deine Community interessiert Dein Alltag, das ist relevant. Was passiert bei Dir täglich? Damit bietest Du als Influencer Deiner Community hochwertigen Content, der ihnen Mehrwert bietet und sie anzieht und Du gewinnst weitere dazu. Du baust Dir als Influencer, Micro-Influencer, Deine Personal Brand auf, denn Du bist eine persönliche Marke.

Das mache ich auf meinem eigenen Instagram Account auch so. Schaue gerne mal rein. Den Link findest Du in den Shownotes.

Fehler Nummer drei: Keine oder nur wenige Stories.

Nutze die Story Funktion auf Instagram. Genauso, wie in den Textbeschreibungen unter Deinem Bild oder Deinem Video ist es relevant, in den Instagram Stories Deinen Alltag zu teilen. Was hast Du erlebt? Was beschäftigt Dich gerade? Zum Beispiel mit Deiner Arbeit, Deinem Hobby oder Deiner Ernährung. Da machst Du dann Stories draus für Instagram oder auch Facebook, Du hast Dein Handy sozusagen 24/7 bei Dir, das kannst Du nutzen und mit Deiner Community teilen. Wenn es ihnen gefällt, werden sie Dir folgen. Mache zum Beispiel mal eine Umfrage. Wie aktiv ist Deine Community? Was wollen sie von Dir sehen? Eine gute Sache ist auch die Fragen Funktion von Instagram. Natürlich musst Du die Fragen auch beantworten. Wenn Deiner Community etwas nicht gefällt, dann musst Du reflektieren, Deinen Content anpassen oder neu machen. Du änderst sozusagen Deine Content Strategie.

Die Interaktion mit Deinen Followern ist ganz wichtig. Wenn Du später Kooperationen mit Unternehmen eingehst, wollen die wissen, was Deine Community interessiert und was für sie relevant ist. Manche Unternehmen schauen immer noch auf die Abonnentenzahl oder auf die Likes. Nach meiner Erfahrung, und wir arbeiten bei Influently mit vielen Unternehmen und Influencer im Bereich Influencer-Marketing, bringen hohe Zahlen nicht unbedingt mehr Umsatz.

Der Fehler Nummer vier ist, den Content als Influencer einfach für einen anderen Bereich zu nehmen.

Ich erlebe es öfter, dass Influencer sich zum Beispiel im Bereich Lifestyle eine Community aufgebaut haben. Dann stellen sie fest, dass sie darauf keinen Bock mehr haben und der Content wird einfach auf zum Beispiel Food umbenannt. Das funktioniert nicht. Du hast Deine Community gewonnen, weil sie sich für Deinen Content im Bereich Lifestyle interessieren, deswegen folgen sie Dir. Wenn Dir der Bereich keinen Spaß mehr macht, beziehe Deine Community mit ein und sei offen und ehrlich mit ihnen. Natürlich kann es sein, dass einige entfolgen, aber dafür gewinnst Du andere dazu.

Der letzte Fehler, die Nummer fünf, ist es, als Influencer keine große Bedeutung auf Video Content zu legen.

In der Podcast-Folge # 148 bin ich auf die 10 wichtigsten Trends im Influencer-Marketing eingegangen unter anderem darauf, dass über 80 Prozent der Social Media User im Jahr 2020 nur noch Videocontent konsumieren. Schaut Euch die ganze Folge mal an, da gebe ich noch mehr Tipps. Bei vielen Instagram Accounts können wir jetzt schon sehen, wie stark die Influencer dort auf Videocontent setzen. Seht mal in die Accounts von zum Beispiel Louisa Dellert oder Dieter Bohlen. Die machen mittlerweile kleine Shows auf ihrem Instagram Kanal. Aus meiner Sicht wird Videocontent das nächste große Ding und Du kannst das auch für Dich nutzen. Wenn Du als Influencer oder Micro-Influencer auf YouTube aktiv bist, kannst Du diesen Content auf Instagram wiederverwenden. Einzelne kleine Teile des YouTube Videos, die wichtig sind, kannst Du auf Instagram reposten und damit Deiner Community einen Benefit bieten. Du kennst das vielleicht durch Clickbait auf eine krasse Headline auf Deinem YouTube Kanal. Da klicken eventuell mehr Leute drauf, die wollen dann mehr sehen und schauen sich Deinen YouTube Kanal an. Das Ziel ist, die Leute bekommen Lust, sich mehr anzuschauen. Du kannst auch auf kurze eine Minute Videos setzen und diese nach und nach integrieren. Mache Dir eine Strategie für Deinen Kanal. Setze auf Videocontent, das wird immer relevanter. Schaut Euch mal auf LinkedIn um, dort wird mittlerweile fast nur noch Videocontent hochgeladen. YouTube, die zweitgrößte Suchmaschine der Welt, basiert nur auf Videos. TikTok ist stark im Kommen und geht auch nur in Richtung Videos. Bei Instagram hast Du mit IGTV die Möglichkeit Videos hochzuladen, da sind die Stories Videocontent. Im Instagram Feed wird das Video gepostet und dann auf IGTV verlinkt. Das funktioniert und ist megacool.

Nutze das auf jeden Fall.

 

Und nicht vergessen, nächsten Sonntag die Interview Podcast Folge im Influently YouTube Kanal anzuschauen.

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