9 Gründe, wieso Du mit Influencer arbeiten solltest

Influencer Kooperation

9 Gründe, wieso Du mit Influencer arbeiten solltest

Warum sollten Unternehmen mit Influencer zusammenarbeiten?

Ich höre immer wieder, Influencer-Marketing ist immer noch ein Hype. Man kann ein Bild auf Instagram posten oder ein Video auf YouTube hochladen. Ich sage Euch hier in der heutigen Folge, wie man mit Influencer und Content Creator erfolgreich sein kann.

Produkt Launch im Influencer-Marketing – mit Influencer arbeiten

Wer uns bei Instagram beobachtet, hat mitbekommen was im Influencer-Marketing passiert. Falls Ihr uns noch nicht folgt, schaut mal bei Instagram oder Facebook rein. Da sehr Ihr, dass wir für die YouTuberin Nicole einen Launch für ein eigenes Produkt gemacht haben. Vier bis fünf Wochen vorher haben wir dieses Produkt immer wieder der Community gezeigt. Nicole hat mit dem Produkt gearbeitet und ihre Community konnte sehen, was sie damit machen kann und wie das Produkt sich von anderen abhebt. Es ist ein Tortenretter, den wir komplett neu designed haben und sehr viele Benefits mit eingebracht haben, für einen größeren Mehrwert für die Community. Es ist eine Limited Edition, ein paar haben wir noch, die es bei Nicole im Onlineshop zu kaufen gibt. Als wir es dann gelauncht haben, hat die Community das dann auch gekauft.

Was das mit Euch zu tun hat?

Wenn Ihr ein Produkt launchen wollt, dann macht das auch so. Geht schon vier bis fünf Wochen vorher an den Content Creator. Den richtigen findet Ihr unter bestimmten Hashtags, unter den Keywords bei Google oder direkt bei Instagram. Und der Creator zeigt das Produkt dann so fünf Wochen vorher, ohne darauf einzugehen. Wenn Ihr jetzt launched, hat die Community das schon gesehen und Ihr könnt erhöhte Umsätze generieren. Das klappt auch sehr gut, wenn Ihr auf Plattformen, wie Ebay oder Amazon verkauft.

Brand Awareness – Wie erhöht Ihr Eure Markenbekanntheit mit Influencer-Marketing?

Das haben wir bei Influently selbst mit Kunden erlebt, die mit mehreren authentischen und ehrlichen Content Creator zusammenarbeiten. Ihr müsst natürlich ein gutes Produkt haben und das Produkt muss zum Creator passen. Ich bin der Meinung, man braucht nicht mehr wie früher bei Adidas oder Nike zum Beispiel, sehr, sehr viel Marketingbudget bis die Marke Anerkennung bekommt. Die haben mehrere Jahre, 10, 20 oder so dafür gebraucht.

Heute ist das anders. Wie man beispielsweise bei Daniel Wellington sehen kann. Die haben innerhalb von nicht einmal fünf Jahren geschafft, eine große Markenbekanntheit zu erreichen. Alleine auf Instagram 1,8 Millionen Beiträge unter dem Hashtag Daniel Wellington und 4,5 Millionen Abonnenten.

Trust – Glaubwürdigkeit im Influencer-Marketing

Wie erhöhe ich die Glaubwürdigkeit für mein Unternehmen? Eventuell habt Ihr schon mal ein Produkt gelaunched. Der Influencer hat die Produkte eventuell vorher nicht gesehen, ein Kunde hat ein Produkt gekauft, das nicht in Ordnung war und Du als Content Creator bekommst eine schlechte Bewertung.

Es hat sich in Deutschland leider ein bisschen etabliert. Wenn der Kunde etwas kauft, das gut ist, bewertet er es nicht. Die Erfahrung haben wir selbst bei Influently gemacht. Wenn das Produkt nicht gut ist, dann wird es bewertet.

Für jede schlechte Bewertung müsst Ihr ungefähr neun gute Bewertungen haben, um wieder ein Gleichgewicht herzustellen. Damit Ihr mit Eurem Unternehmen, mit Eurer Marke wieder einen besseren Namen am Markt habt, solltet Ihr der Zielgruppe am besten direkt erklären, weshalb es dazu gekommen ist. Genau das könnt Ihr anhand von Influencer sehr gut machen. Arbeitet Ihr mit mehreren Influencer zusammen, zum Beispiel im Microbereich, lasst diese Content Creator erzählen, wie es zu der negativen Bewertung im Netz gekommen ist.

User Generated Content

Viele tun sich damit schwer, Content zu erstellen, obwohl es gute Produkte sind. Das sehen wir bei Influently, wenn wir Unternehmen zum Influencer-Marketing beraten. Beispiel Daniel Wellington, die nutzen den Content ihrer Creator, und sie arbeiten mit tausenden Content Creator, verändern den Text etwas und reposten ihn auf ihrer Plattform. Meiner Ansicht nach sollte ein Unternehmen, das heute startet, Abwechslung reinbringen. Zeigt einmal eigenen Content und einmal den Content vom Creator. Das ist cool, und wenn Du einen Hashtag etabliert hast und Kunden Dein Produkt kaufen, dann markieren sie Dich. Dann siehst Du unter dem Hashtag diesen Beitrag vom Kunden. Manchmal sind da sogar richtig gute Bilder dabei. Frage den Kunden, ob Du das reposten darfst und dann stelle es auf Instagram oder Facebook. Das kommt bei der Community richtig gut an.

Direktes Feedback der Community ist unbezahlbar – mit Influencer arbeiten

Was kannst Du am Produkt verbessern? Was finden die nicht so gut?

Bitte den Content Creator, dass seine Community das Produkt bewertet. Und bei der nächsten Produktion arbeitest Du das Feedback ins Produkt ein. Dann hast Du so ein cooles Produkt, genau passend auf Deine Zielgruppe, wie sie es haben will. Das werden sie dann auch kaufen. Es gibt immer Verbesserungen, man sagt so 80:20, also Pareto. Bringe erstmal etwas raus, Du kannst es immer noch verbessern. Mittlerweile geben viele große Unternehmen auf Instagram sehr viel Geld für Influencer-Marketing aus. Die Community ist überlastet mit dem, was sie sehen.

Es dauert eine gewisse Zeit, bis überhaupt Umsätze generiert werden. Aber bleibt standhaft und bleibt dran. Ein cooler Spruch von einem Geschäftspartner hat sich bei mir eingebrannt:

Influencer-Marketing ist kein Sprint, es ist ein Marathon.

Wenn Du bei Google wartest, bis Du unter bestimmten Keywords gut rankst, dauert das so vier, fünf Monate. Influencer-Marketing ist keine Magie, sondern eine Marketing Strategie, die in Deinen Marketing Mix hineingehört.

Reputationsmanagement beim Influencer-Marketing

Was ist denn damit gemeint? Wenn Du zum Beispiel ein negatives Feedback, schlechte Reviews bekommen hast, diese damit wieder ins positive Licht zu rücken. Das ist Aufbau und Pflege Deiner Marke, um den Ruf Deiner Marke wieder positiv darzustellen.

Social followings in Social Media Kanälen

Auf fremden Boden baut man nicht. Wenn Du mit Content Creator arbeitest, solltest Du dafür sorgen, einen eigenen Instagram Kanal zu haben. Ich spreche hier im Influently Podcast meistens von Instagram, aber das gilt natürlich auch für Facebook, Pinterest, eventuell Musical.ly oder YouTube. Bei YouTube musst Du nicht unbedingt einen Kanal haben, wenn Du nur einmal ein Video hochlädst, brauchst Du das nicht.

Der Influencer sollte seine Community dazu animieren, auf Deinen Kanal zu kommen und Deinem Unternehmen zu folgen. Machst Du das nur auf dem Social Media Kanal des Content Creator, baust Du auf fremden Boden. Versuche, die Community des Influencer in einen Newsletter zu bekommen. Newsletter ist Deins. Das ist Dein Boden. Über den Newsletter bietest Du Content. Man sagt, E-Mail Marketing geht immer weiter zurück, dasselbe gilt natürlich für Messenger Bots. Die Öffnungsraten bei E-Mails sind sehr schlecht, circa 30 Prozent. Bei Messenger Bots liegen die Raten so bei 80 bis 90 Prozent. Versuche, die Community über einen Newsletter zu erreichen.

SEO, externe Links und Traffic über Influencer – mit Influencer arbeiten

Am besten geht das in Zusammenarbeit mit Bloggern. Suche bei Google nach den richtigen Bloggern für Dein Produkt. Der Blogger generiert externe Links, was mehr Traffic auf Deinen Onlineshop bringt oder natürlich auf Plattformen, wenn Du zum Beispiel auf Marktplätzen, wie Amazon oder Ebay verkaufst. Dein Produkt geht aber nicht nur über Blogger. Instagram ist immer mehr im Kommen. Mache eine Kombination zwischen Blogger und Instagram und eventuell Pinterest. Pinterest wird immer vergessen, das kann auch interessant sein. Ich beschäftige mich sehr stark mit YouTube und Instagram, das sind so meine Plattformen und da wird auf jeden Fall eine Menge passieren. Bei Instagram kommt sowieso fast jede Woche was Neues, das ist sehr spannend. Früher hatte man YouTube, die zweitgrößte Suchmaschine der Welt, genommen, wenn man ein Produkt hatte, das schwer zu erklären ist. Das geht heute aber auch anders. Damit kommen wir schon zum nächsten Punkt.

Produktnutzung – Video Content im Influencer-Marketing

Früher hat der Content Creator auf YouTube ein Produkt besser erklären können. Heute geht es genauso mit Instagram. Mit IGTV, Instagram TV, kannst Du längere Videos machen, bis zu einer Stunde. Mache eine Story oder mehrere Stories, die Du nachher in Highlights speicherst. Oder mache ein Live Video bei Instagram TV. Der Influencer kann alles genauso erklären, wie auf YouTube. Die Community bei IGTV ist natürlich eine andere, die Zielgruppe von Instagram und YouTube weicht voneinander ab. Daher sagst Du eventuell trotzdem, YouTube ist zwar viel teurer als Instagram, aber da platziere ich mein Produkt. Du weißt am besten, wo Deine Zielgruppe ist.

Ich hoffe, Du konntest aus dieser Folge viel mitnehmen. Alle relevanten Links findest Du in den Shownotes. Ich würde mich freuen, wenn Du unseren Podcast bewertest. Damit unterstützt Du uns für ein besseres Ranking bei iTunes und wir erreichen mit unserem Content noch mehr Menschen, um Influencer-Marketing erfolgreich umzusetzen.

 

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Die komplette Podcast Folge kannst Du Dir im Influently Podcast auf YouTube, iTunes, Instagram oder Facebook ansehen, wir sind auch auf Pinterest und Spotify.

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