Interview mit Eva Imhof - Influencer und Moderatorin # 66 - Influently
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# 66 Interview mit Eva Imhof:

# 66 Interview mit Eva Imhof:

Moderatorin, Journalistin und Content Creator, auf Instagram begeistert sie mit ihrer Familie 84 Tsd. Fans

Eva ist Fernsehjournalistin, Fernseh- und Wettermoderatorin und Content Creator. Sie ist in diversen Social Media Kanälen wie, YouTube, Instagram oder Facebook zu finden. Auf YouTube begeistert sie mit ihrer Familie 35.000 Fans. Nach dem Abitur hat Eva Psychologie und Politikwissenschaft in München und Mainz studiert. Nach einem Volontariat arbeitete sie ab 2003 einige Jahre lang beim SWR-Fernsehen als Reporterin und Autorin. Für eine Lifestyle-Rubrik des „Entertainment Channel“ berichtet Eva Imhof live vom roten Teppich über Promis und Premieren. Bis 2009 moderierte sie außerdem die zweistündige Live-Tierberatungssendung „Doc & Co“. Seit 2008 moderiert Eva Imhof das Wetter bei n-tv, seit 2010 ist sie als Wettermoderatorin auch für RTL „Punkt 6“ und „Punkt 9“ tätig, heute ist sie auch für „Guten Morgen Deutschland“ im Einsatz. Darüber hinaus ist sie seit 2011 als Live-Reporterin bei beiden Sendern tätig, unter anderem für die Live-Reportage des „RTL Spendenmarathons“ und für „Die große Traumhausaktion“ bei RTL.

Eva, Dein Einstieg in die Moderation war ein Volontariat?Eva Imhof

 Genau, wenn man eine Ausbildung in den Medien macht, dann macht man ein Volontariat zum Beispiel beim Radio oder Fernsehen. Ich bin über ein Casting zum Fernsehen gekommen und habe dort parallel ein Volontariat gemacht. Ich hatte eine Sprechausbildung, habe gelernt, Anmoderationen zu schreiben, wie man Beiträge macht und wie man journalistisch arbeitet, was heutzutage leider ein bisschen in den Hintergrund getreten ist. Zur journalistischen Ausbildung gehört zum Studium das Volontariat dazu. Mein Hauptfach im Studium war Publizistik, sowas wie Kommunikationswissenschaft.

Wie hat sich Deine Karriere beim Fernsehen entwickelt?

 Das hat sich immer aus Zufällen ergeben. Social Media kann theoretisch ja jeder machen, aber nicht jeder ist damit erfolgreich. Ich wollte früher immer Werbung und PR machen und habe Praktika in Werbeagenturen gemacht. Aber das Texten war nicht mein Ding. Eine Freundin wollte Fernsehmoderatorin werden und meinte, ich soll mal vorbeikommen, da wäre gerade ein Casting. Ich bin direkt genommen worden und seitdem bin ich beim Fernsehen. Es kam immer von einem ins andere. Das hatte mit viel Glück zu tun und zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Und natürlich auch mit Fleiß und Ehrgeiz.

Wie siehst Du die Arbeit von Blogger oder Influencern?

 Da schauen viele nur, dass Influencer viel Geld verdienen, erfolgreich und bekannt sind. Da werden ein paar Bilder gepostet und man verdient schnell Geld. Durch das heutige Social Media Zeitalter sind viele Wege geöffnet worden. Jedem wird die Chance gegeben, etwas zu veröffentlichen und auch Geld zu verdienen. Aber das funktioniert nur, wenn es der Community auch gefällt, sie das liken und teilen. Zuschauer oder Follower haben ein sehr feines Gespür dafür, ob Influencer das nur wegen des Geldes machen oder weil sie hinter der Sache stehen. Und Reichweiten generieren sich auch nicht von heute auf morgen. Das wächst

 

Wie war es beim Aufbau des Kanals auf Instagram oder YouTube? Ging es von Anfang an mit der Reichweite nach oben?

 Es hat ewig gedauert, bis ich bei YouTube die ersten 100 Follower hatte. Dann waren es 1.000, 10.000 und so weiter. Das ist nicht kalkulierbar. Man braucht vor allem einen langen Atem. Ich vergleiche das mit Sportlern, die jahrelang trainieren, bis sie erfolgreich sind. Du lädst ein Video hoch und dann hast Du drei Aufrufe. Ich habe lange überlegt, ob ich bei Instagram oder YouTube etwas machen soll und ob das überhaupt ankommt. Dann habe ich mir gesagt, das geht schon weiter. Das Geheimnis des Erfolges ist Durchhaltevermögen.

Eva Imhof

Wie managed Du Deinen Tag mit Vollzeitjob, Ehefrau, Mutter und den Aktivitäten in Social Media mit Deinem YouTube Kanal?

 Das Wichtigste ist für mich, ich nehme vieles nicht allzu ernst. Ich mache sehr viele Sachen, die mir Spaß machen. Ich mache soweit ich komme und der Rest bleibt im Zweifel auch mal liegen. Ich schreibe To Do Listen, es ist wichtig, dass man sich strukturiert.

Eva Imhof

Eva, neben dem Job und den Social Media Kanälen bist auch in anderen Bereichen sehr engagiert.

 Ich bin ehrenamtlich für die DKMS tätig, setze mich zum Beispiel im Kampf gegen Blutkrebs ein und habe schon mehrere Spendenaktionen begleitet. Und ich arbeite als Autorin für leafly.de. Das ist ein Wissensportal für den Einsatz von Cannabis für medizinische Zwecke. Cannabis kann sehr gut helfen bei chronischen Schmerzen zum Beispiel bei der Brustkrebstherapie. Es werden auch gute Erfolge bei Frauen in der Chemotherapie erzielt. Das sind Themen, die mir am Herzen liegen und wofür ich mir Zeit nehme.

Wie seid Ihr darauf gekommen, einen YouTube Kanal zu machen?

 Mein Mann Peter ist auch Moderator beim Fernsehen. Seit Jahren schon wollen wir mal was zusammen moderieren. Es gibt sehr viele Faktoren, warum wir das im Job bisher nicht gemacht haben. Da hatten wir die Idee, selbst so kleine Filmchen zu machen. Am Anfang haben wir zum Beispiel mit Hilfe von Freunden die Kussszene aus Spiderman nachgespielt. Wir haben gemerkt, das macht total Spaß. Der Vorteil von YouTube oder anderen sozialen Plattformen ist ja, dass man machen kann, worauf man Lust hat. Als ich mit unseren Zwillingen schwanger war, kamen von vielen Bedenken. Und wir wollten einfach zeigen, dass Familie in erster Linie Spaß macht. Wir teilen auf YouTube viele lustige Momente. Unsere Videos sind eher ein wenig anders und deswegen folgt uns die Community. Wir schneiden und bearbeiten die Filme übrigens auch selber, das macht mein Mann.

 

Mit den Jobs im Fernsehen, war es da leichter, eine Reichweite in YouTube aufzubauen?

 Eher im Gegenteil. Wir zeigen ja den Familienbereich. Die Leute wollen auf YouTube oder Instagram gerne sehen, wie man seinen Tag gestaltet, weil ihnen das auch ein Stück weit Orientierung gibt. Und wir sind schon ein bisschen fernsehmäßig orientiert und wollten der Community auch sinnvolle Inhalte zeigen. Wir haben zum Beispiel auch mal gezeigt, wie wir mit dem Wohnmobil durch Schweden gefahren sind und erklärt, wie ein Wohnmobil funktioniert und wie teuer so eine Reise ist.

Eva Imhof

Gehen die Reichweiten beim Fernsehen runter und ist YouTube das Fernsehen von morgen?

 Es ist unglaublich, dass ein Influencer oder YouTuber, eine einzelne Person es schafft, mit einem Video Millionen Menschen zu erreichen. Aber ich glaube, dass das Fernsehen weiterhin bestehen bleibt. Es gibt viele Menschen, die in meinem Alter oder älter sind und die noch lineares Fernsehen schauen. Die jüngere Generation bewegt sich eher im Internet. Die Fernsehsender reagieren auf diese Entwicklung und machen schon viel online, auch auf YouTube. Im Fernsehen werden Sachen gezeigt und dann über YouTube weitergespielt. Das ist ein großer Vorteil, denn man bekommt direkt Rückmeldungen. Man kann beides wunderbar miteinander verknüpfen.

Aus Marketing Psychologie Sicht – Ist Influencer-Marketing für Dich gutes Marketing?

 Es ist schon interessant, wenn in einem Instagram Feed teure Handtaschen gezeigt werden und damit tatsächlich Trends gezeigt und Trends gesetzt werden. Es ist spannend, wie sich die Werbebranche verändert hat. Früher sah man das nur in Magazinen, im Fernsehen oder es war im Radio und heute haben gerade Influencer eine viel größere Macht.

Eva Imhof - Influencer werden

Hast Du Kooperationen mit Unternehmen oder gibt es Unternehmen, die wegen Kooperationen auf Dich zukommen?

 Ich habe jeden Tag mehrere Anfragen, von unterschiedlichen Unternehmen. Da geht es um Family, Fashion, Kosmetik, Mama und Kind Looks oder Reisen. Aber ich kann und will nicht alles machen. Ich arbeite durchaus mit Unternehmen zusammen. Da muss aber die Marke oder das Produkt zu mir passen.

Willst Du das Social Media Marketing mal in Vollzeit machen? Eva Imhof - Teilzeit oder Vollzeit?

 Man kann nie kalkulieren, wie das so weitergeht, das wäre mir zu unsicher. Abgesehen davon, brauche ich die Inhalte, die ich in meinem Beruf habe und mit denen ich mich auseinandersetzen kann. Ich muss das Gefühl haben, dass die Arbeit, die ich mache, einen Sinn hat. Auch mit dem, was ich bei leafly.de oder DKMS mache. Ich bringe Menschen zusammen oder setze mich dafür ein, dass Kranke mit dem richtigen Mediziner zusammenkommen. Es kommt auch immer auf die Lebenssituation an. Ich kann es nachvollziehen, wenn jemand, der zum Beispiel Anfang 20 ist und sehr erfolgreich als Blogger, ausschließlich davon leben möchte. Man darf auch nicht unterschätzen, dass da sehr viel Arbeit, Organisation und Disziplin dahintersteckt.

 

Wie ist Deine Einschätzung, Eva? Wie wird sich das ganze Influencer-Marketing entwickeln?

 Das ist schwierig. Aber tendenziell glaube ich, es wird sich auf den diversen Social Media Portalen noch weiter entwickeln, YouTube, Facebook, Instagram oder andere, die vielleicht noch neu dazukommen. Influencer-Marketing wird auch für die Werbeindustrie eine große Rolle spielen, die über Influencer und Content Creator ihre Werbung streuen.

Danke Eva, das ist zum Ende dieser Influently Podcast Folge ein tolles Wort auch für alle Unternehmer, die hier reinhören und die vielleicht noch nicht so weit sind. Viele haben Influencer-Marketing noch nicht in den Marketing Mix integriert.

Und das war es auch von der heutigen Podcast Folge. Ich freue mich sehr, dass Ihr wieder eingeschaltet habt und würde mich freuen, wenn Ihr bei der nächsten Folge wieder dabei seid.

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 Shownotes:

Folge # 66: https://www.youtube.com/watch?v=dCnIQi4zNdk

 

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