Interview mit Fritz Meinecke über seinen Erfolg als Influencer
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Interview mit Fritz Meinecke

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Interview mit Fritz Meinecke

Abenteurer Fritz Meinecke mit 859 Tsd. YouTube Fans zu Gast im Influently Podcast

Fritz Meinecke, Abenteurer mit Leib und Seele

Als leidenschaftlicher Fotograf begann Fritz 2015 seine Expeditionen, Touren und kleinen Abenteuer zu dokumentieren. Tausende verfolgen seine Aktivitäten auf seinem YouTube Channel “Fritz Meinecke”. Heute begeistert er auf YouTube mehr als 859.000 abenteuersuchende Menschen, die ihn beim Entdecken vergessener Orte, Lost Places, und verborgenen Geschichten auf YouTube begleiten. Vor etwa drei Jahren hat Fritz Meinecke als einer der ersten Deutschsprachigen damit angefangen.

Er beschäftigt sich mit unterschiedlichen Themen, Survival, Bushcraft und verschiedene Überlebenstechniken oder Mountainbiking und hat viele große, aber auch kleine Projekte gemacht. Zum Beispiel überquerte er 2016 die Alpen zu Fuß. Zusammen mit zwei Kumpel ist er in 23 Tagen zu Fuß von München nach Venedig gelaufen und hat dabei 550 Kilometer und über 22.000 Höhenmeter zurückgelegt. Das hat er natürlich dokumentiert und es sind mega coole Bilder herausgekommen.

Vom Bankkaufmann zum Abenteurer mit erfolgreichem Social Media Kanal.

Eigentlich ist Fritz gelernter Bankkaufmann, war bei der Bundeswehr und hat ein Studium als 3D-Grafiker für Computerspielentwicklung gemacht und als 3D-Grafiker gearbeitet. Nebenbei hat er ein privates Facebook Profil aufgebaut, Bilder seiner Abenteuer gepostet und dazu kleine Stories erzählt und angefangen, eine Website aufzubauen. Er hat immer weitergemacht, sich weiterentwickelt, viel ausprobiert und auch auf Feedback anderer gehört. Dann hat er begonnen, Videos zu drehen. Das Medium Foto ist zwar cool, aber es gibt die Anstrengung des Projekts nicht wieder, die Planung und das ganze Drumherum. So hat er angefangen, Videos zu produzieren und auf YouTube zu veröffentlichen. Jetzt konnten alle seine Abenteuer digital miterleben. Seit zwei Jahren ist Fritz selbständiger Medienproduzent mit eigenem YouTube Channel. Hat ein Buch geschrieben „Fritz Meinecke – Der Abenteurer“, das in den Shownotes verlinkt ist.

Die ersten 10.000 Abonnenten auf YouTube, wie lange hat das gedauert?

Fritz hat von Null angefangen. Kannte niemanden aus der YouTube oder Instagram Szene. Bis die 1.000 erreicht waren, war es etwa ein Jahr, die 10.000 dann nochmal etwa ein halbes Jahr. Das ging über organisches Wachstum, über Suchen oder über Empfehlungen. Es kamen immer mehr Leute dazu, dann kam das Fernsehen, dann der Verlag. Die Leute waren begeistert und er bekam krasses Feedback zu seinen Videos. Wie cool die sind, zeigt schon sein Kanaltrailer, der in den Shownotes verlinkt ist. Man muss Geduld haben, um sich was aufzubauen, das passiert nicht von heute auf morgen. Und es muss einem Spaß machen, das eigene Video anzusehen und zu sagen: „Ja, das ist geil, das gefällt mir.“ Wenn man Neues ausprobiert, irgendeine Plattform oder ein Videoschnitt und man kommt an einen Punkt, wo nichts mehr funktioniert, dann geben viele auf. Genau da empfiehlt Fritz: Durchhalten, weitermachen.

Woher nimmt Fritz Meinecke die Ideen für seine YouTube Videos und Posts?

Der Alltag inspiriert ihn, Gespräche, YouTube Videos, Instagram Bilder oder Zeitschriften. Lost Places, die verborgenen Orte werden ja nicht auf Google Maps angezeigt. Da steckt sehr viel Recherchearbeit drin. Welche Hintergrundinformationen gibt es? Welche geschichtlichen Ereignisse? Da muss man mit dem nötigen Respekt rangehen, also nichts zerstören oder mitnehmen. Er geht einfach an diesen Ort, macht Videos und Fotos. Man sollte da auf keinen Fall alleine unterwegs sein, denn ein Risiko kann man nie ganz ausschließen. Mittlerweile hat Fritz auf seinem YouTube Kanal über 100 Videos zu Lost Places, 100 verschiedene Locations. Mit einem Kumpel hat er dann ein Format entwickelt, Random Mission. Das ist ein fiktives Agentenspiel bei dem jeder Aufgaben bekommt, die er an einem verlassenen Ort erfüllen muss. Das ist neu, das ist spannend und sehr cool. Für seine Abenteuer hat er verschiedene Formate, außer Random Mission zum Beispiel 24 Stunden Survival. Da hat er entsprechende Ausrüstung dabei und versucht, in einem bestimmten Gebiet mit diesen Ressourcen klarzukommen.

Woher kommt die Ausrüstung, die in den YouTube Videos zu sehen ist?

Es kommen viele Anfragen für Produktplatzierungen. Aber Fritz geht nur dann eine Kooperation mit einer Firma ein, wenn ihn das Produkt überzeugt. Er testet die Sachen, bevor ein Video produziert wird. Nur dann kann er die Produkte auch ehrlich und authentisch mit seiner Community teilen.

 

Wie läuft beim Social-Media-Marketing eine Kooperation mit Unternehmen ab?

Die Unternehmen sprechen Fritz zum Beispiel an, ob er eine Idee hat, ihr Produkt in einem Video einzubauen oder er wird gefragt, was er für seine nächste Tour braucht und ob er eine Kooperation eingehen möchte. Das wird in den ersten Kontakten durchgesprochen, wobei er seine Meinung zum Produkt ehrlich sagt. Es sollte immer eine Win-win-Situation für alle Beteiligten sein. Die Firma bekommt Promotion, Marketing für ihr Produkt. Ist das Produkt, zum Beispiel ein Ausrüstungsteil, überzeugend, wird es im Video gezeigt. Durch die Bezahlung seiner Partner ist es überhaupt möglich, Videos zu produzieren. Aber auf jeden Fall muss das Produkt passen, es kommt dabei nicht auf die Bezahlung an. Man ist als YouTuber, als Influencer oder Content Creator so nah an seiner Community dran und teilt mit ihnen nur dass, wovon man selbst überzeugt ist und womit man ihnen einen echten Mehrwert bietet.

TV Dokumentation – History Channel: Wigald und Fritz – Die Geschichtsjäger.

Wie kam es zu dieser Produktion? Der History Channel hatte einen Experten gesucht, der zusammen mit Wigald Boning auf die Reise geht und lost Places, also verborgene Orte, erkundet. Durch die YouTube Videos und dadurch, dass Fritz damals einer der wenigen war, der etwas in der Art gemacht hat, kam der History Channel auf ihn zu.

Von der TV-Dokumentation zum Buch.

Durch die TV-Produktion wurde der Rowolth Verlag aufmerksam. Aus dem gemeinsamen Brainstorming ist das Buch entstanden. Alles, was man über Outdoor wissen muss, quasi eine Zusammenfassung von Geschichten, Stories, Erlebnissen und Tipps und natürlich ein Ausrüstungsteil. Es ist Information und Motivation zugleich.

Tipps von Fritz Meinecke für Unternehmen und Influencer mit Social-Media-Marketing?

Für Unternehmen: Setzt Euch mit den Menschen auseinander und sucht nur die zwei, drei Personen, die zum Produkt und zur Kampagne passen. Das heißt, keine Massen E-Mails raushauen.

Für Menschen, die mit Influencer-Marketing und Video Produktionen auf Social Media Kanälen starten wollen: Dranbleiben, einfach machen, produzieren. Sich selber weiterentwickeln und immer weiter lernen. Zum Beispiel in Form von Tutorials zum Thema Videoschnitt oder mit Büchern zur Persönlichkeitsentwicklung. Den Blickwinkel mal ändern auf die Sicht des Zuschauers. Was Kooperationen angeht, nicht auf die Statistiken der Abonnenten schauen, sondern sich ein, zwei Leute heraussuchen, die Ähnliches machen. Als Beispiel, Fritz macht Outdoor Videos, ein YouTuber hat eine eigene Schmiede. Wäre doch eine tolle Kooperation, wenn Fritz in seinem Video selber schmiedet. Also immer schauen, was kann man bieten, worin ist man Experte? Was kann der andere? Wie kann man das zusammenbringen, so dass beide etwas davon haben.

Vielen Dank an Fritz Meinecke für dieses Interview. Das war wieder eine sehr spannende Podcast Folge. Ich freue mich sehr, dass Ihr wieder eingeschaltet habt und auch nochmal meine Bitte:

 

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Shownotes:

Folge # 59: https://www.youtube.com/watch?v=vyHUtGJW7Fs

Fritz Meinecke: http://www.fritzmeinecke.com

Kanaltrailer: https://www.youtube.com/watch?v=beXJmZfy6BE&feature=youtu.be

Buch (Amazon Link): „Fritz Meinecke – Der Abenteurer“

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