3 fatale Fehler für deutsche Unternehmen im Influencermarketing
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3 fatale Fehler im #Influencermarketing

Fehler im Influencer-Marketing

3 fatale Fehler im #Influencermarketing

Im Vergleich zu anderen Marketing Strategien gibt es Influencer-Marketing noch nicht so lange. Ich gehe heute auf drei Fehler ein, die relativ häufig vorkommen.

– Fehler sind dazu da, daraus zu lernen, um es beim nächsten Mal besser zu machen.-

Fehler 1: Fokus auf Abonnentenzahl

Wie viele Abonnenten hat der Influencer? Auf den ersten Blick sieht es gut aus, wenn ein Influencer zum Beispiel 100.000 Abonnenten hat. Viele Unternehmen vermuten, wenn sie mit diesem Influencer zusammenarbeiten und ihn für ihre Marke gewinnen können, werden garantiert viele Menschen erreicht, weil der Influencer eine große Community hat. Aus meiner Sicht ist es ein Fehler, nur auf Abonnentenzahlen zu schauen. Stimmt die Reichweite des Influencer tatsächlich mit der Anzahl der Abonnenten seiner Community überein? Das gilt es zu prüfen. Dafür gibt es sehr viele Tools. Bei Influently nutzen wir das Tool InfluencerDB, das ich gerne weiterempfehle. Wir sind Affiliate Partner, weil uns das Tool überzeugt hat.

Insights der Influencer im Influencer-Marketing prüfen.

InfluencerDB ist ein Analytics Tool und liefert zusätzliche Informationen, die über Followerzahlen hinausgehen. Zum Beispiel die Interaktionsrate je Profil, die durchschnittliche Anzahl der Kommentare auf den Fotos und vieles mehr. Geht auf den Link in den Shownotes und probiert es kostenlos aus. Mit einem Klick kann ein Unternehmen prüfen, ob der Influencer zur Marke oder zum Produkt passt und ob die Angaben in den Insights auf dem Instagram Social Media Kanal des Influencer korrekt sind.

Schaut ein Unternehmen nicht genau auf diese Angaben und eine Zusammenarbeit hat dadurch keinen Erfolg, die Marke oder das Produkt erreichen nicht die erwartete Reichweite, dann führt das oft dazu, dass sie Influencer-Marketing nicht weiter verfolgen.

Fehler 2: Die falsche Auswahl der Influencer

Die wenigsten machen sich darüber Gedanken, gerade, wenn sie mit Influencer-Marketing starten. Sie schreiben ganz viele Influencer an, weil sie das Gefühl haben, sie könnten zu ihrer Marke passen.

-Nur wenn Du Deine Zielgruppe kennst, kannst Du Dein Produkt platzieren.-

Man kann noch so gutes Influencer-Marketing machen, es wird nicht ankommen, wenn man nicht die bespielt, die man erreichen möchte, die zu Produkt oder Dienstleistung passen. Kennst Du detailliert Deine Zielgruppe, hast sozusagen einen Kunden Avatar, dann geht es jetzt an den nächsten Schritt: Die richtigen Influencer zu finden.

Am besten kommt es natürlich an, wenn ein Influencer sich komplett auf einen bestimmten Bereich spezialisiert hat, zum Beispiel auf den Fitnessbereich und sich tagtäglich damit auseinandersetzt. Dein Unternehmen bietet ein Produkt für den Fitness- oder Sportbereich an? Dann macht eine Kooperation mit diesem Influencer Sinn.

Wechselt ein Influencer zwischen verschiedenen Bereichen, weil er beispielsweise mehrere Kooperationen mit Unternehmen aus unterschiedlichen Bereichen eingeht, merkt das seine Community ganz schnell und springt wieder ab. Die Follower interessieren sich nicht dafür, dass der Influencer Produkte aus einem anderen Bereich vorstellt, weil sie dieser Bereich nicht interessiert. Das ist ein Grund, warum das Influencer-Marketing für das Produkt nicht erfolgreich ist. Es wurde der falsche Influencer gewählt. Er muss authentisch rüberkommen, zum Produkt und zur Marke passen und hinter dem Produkt stehen.

Gute, authentische Influencer zeichnen sich aus meiner Sicht dadurch aus, dass sie langfristige Kooperationen für wertvoll erachten, Ihrer Community einen echten Mehrwert mit ihrem Content, ihren Stories oder Videos bieten und langfristig mit Unternehmen zusammenarbeiten. Das ist die Basis, auf der aufgebaut wird, um gemeinsam, Influencer und Unternehmen, zu wachsen und erfolgreich zu werden.

Fehler 3: Aufgeben

Die meisten neigen dazu, zu schnell aufzugeben und den Kopf in den Sand zu stecken. Als Unternehmer ist es nichts anderes als Kaltakquise, Influencer für Kooperationen zu gewinnen. Das Gleiche gilt für Influencer. Das heißt, ich akquiriere oder schreibe Menschen an, sei es über E-Mail oder über Stories, private Nachrichten, Facebook oder Instagram DM, wie auch immer. Die haben eventuell noch nie von mir gehört.

Kaltakquise kennt man aus dem Verkaufsbereich. Die Antwortquoten liegen bei 10 %. Werden 100 Leute angeschrieben, antworten eventuell 10. Die Rücklaufquote kann erheblich erhöht werden, wenn keine Massen-E-Mails rausgeschickt werden, sondern personalisierte E-Mails. Das ist sehr aufwändig, aber es zahlt sich aus. Zu Beginn wird sehr viel Zeit und Arbeit investiert, aber es zahlt sich aus, gerade, wenn auf Langfristigkeit gesetzt wird. Der Einsatz an Zeit wird einmal investiert, um dann langfristig mit dem richtigen Influencer oder dem richtigen Unternehmen zu kooperieren.

Im Influently Podcast sind jede Menge Tipps zum Influencer-Marketing. In der Podcast Folge # 156 bin ich zum Beispiel darauf eingegangen, wie eine persönliche Nachricht optimal verfasst wird, um eine hohe Rücklaufquote zu erreichen. Den Link findest Du in den Shownotes. Am besten ist es natürlich, den Influently Podcast zu abonnieren, um keine wertvollen Tipps zu verpassen.

Du musst bereit sein, diesen Step zu gehen, um erfolgreiches Influencer-Marketing bei Dir im Unternehmen oder für Dich als Influencer zu etablieren.

Wenn es gerade nicht so funktioniert, wie Du es Dir vorstellst, ist vielleicht der Zeitpunkt nicht der richtige. Bleibe dran und glaube daran, dass es funktioniert! Wenn Du jetzt aufgibst, weißt Du nicht, ob es funktioniert hätte. Genau dieses Mindset brauchst Du, wenn Du erfolgreiches Influencer-Marketing machen willst.

Die größten Herausforderungen für deutsche Unternehmen im Influencer-Marketing.

Das ist das spannende Thema im nächsten Influently Podcast. In einer Umfrage wurden Unternehmen gefragt, welche Herausforderungen sie im #Influencermarketing sehen. Die wichtigsten genannten Punkte werde ich Euch in der nächsten Woche detailliert vorstellen.

 

Ich freue mich, wenn Du meine Arbeit hier wertschätzt und Deine Bewertung abgibst. Wie Du einen Podcast bewertest, das zeige ich Dir hier. Mein persönliches Dankeschön an Dich: Dein Account verlinkt in den Shownotes unter dem Influently Podcast.

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