3-Tipps, wie Du als Unternehmer die richtigen Influencer gewinnst

3 Tipps für Influencer Marketing

3-Tipps, wie Du als Unternehmer die richtigen Influencer gewinnst

3 Tipps für Dich als Unternehmer, wie Du Influencer für Deine Marke gewinnst und diese auch langfristig behältst. So startet man als Unternehmer sehr gut ins neue Jahr.

Tipp 1 – Der Influencer sollte zu deiner Marke passen

Suche Creator, die wirklich zu Deinem Unternehmen passen, zu Deiner Marke, Deinem Brand oder Deinem Produkt. Viele Unternehmen machen beim Influencer-Marketing den Fehler, die schauen bei Instagram oder YouTube rein, sehen eine Menge Influencer, schreiben eine E-Mail und schicken sie an alle Creator. So funktioniert erfolgreiches Influencer-Marketing nicht. Du kannst nicht einfach sagen, die passen alle zu meiner Marke.

Man muss sich schon anstrengen und etwas tun, um die richtigen Menschen zu erreichen.

Denke immer daran, es ist ein Mensch-zu-Mensch Business. Du kaufst nicht irgendeine Plattform oder Werbung bei Facebook oder Google oder sonstiges, sondern Du kommunizierst mit Menschen. Influencer kommunizieren auch wieder mit Menschen, mit ihrer Community. Spreche so mit den Menschen, wie Du gerne selbst angesprochen werden möchtest.

Wie gehst Du als Unternehmen beim Influencer Marketing richtig vor, um die passenden zu finden?

Du musst gucken, wer passt zu Dir vom Content her, den der Creator bereits macht. Kannst Du ihm und seiner Community einen Mehrwert bieten? Also schaue Dir den jeweiligen Influencer genauer an auf Instagram, Facebook oder wo er seinen Social-Media-Kanal hat. Passt er zu Deinem Produkt? Passt er zu Deiner Marke? Passt er zu Deiner Dienstleistung? Ja, natürlich kannst Du auch im Dienstleistungssektor Influencer-Marketing betreiben. Auch im B2B Bereich funktioniert Influencer-Marketing. Im B2B Bereich ist zum Beispiel LinkedIn sehr gut geeignet. Falls Du als Unternehmer das noch nicht gemacht hast, schaue es Dir an. Wenn Du eine Dienstleistung anbietest, dann ist LinkedIn die Plattform und da kannst Du auch Creator für Dich gewinnen. Hast Du ein Produkt im E-Commerce, sind auf jeden Fall Plattformen, wie Instagram oder YouTube sehr relevant.

Wichtig ist immer, passen die Leute tatsächlich? Passt die Kommunikation, passt die Chemie zwischen Dir und diesen Personen? Kannst Du langfristig mit ihnen kommunizieren? Ob Du selbst als Unternehmer Influencer-Marketing betreibst oder Du hast einen Social Media Manager oder Influencer-Marketing Manager, es geht immer um die Kommunikation zum jeweiligen Creator. Wie Du diese Menschen, die Influencer, behandelst, spielt eine riesengroße Rolle dafür, ob Du Content-Creator für Dich gewinnen kannst, sie von Deinem Produkt überzeugen kannst und auch langfristig halten kannst. Darauf solltest Du Dich fokussieren, wenn Du ernsthaft Influencer-Marketing betreiben möchtest.

Tracke den Creator, schaue Dir genau seine Community und seinen Content an, damit Dein Produkt auch tatsächlich gut ankommt. Das musst Du vorher prüfen. Dafür gibt es den Influently Podcast. Da bekommst Du alles, was Du benötigst über Influencer-Marketing. Falls Du den Podcast noch nicht abonniert hast, solltest Du es auf alle Fälle tun, auf iTunes, Spotify oder auf YouTube.

Tipp 2 – Keine Massen-Mails bei der Suche für neue Influencer

Verschicke keine Massen-E-Mail. Wie in Tipp 1 kurz erwähnt, reicht es nicht, die gleiche E-Mail an alle Influencer zu schicken. Diesen Fehler hat sogar schon einmal eine große Brand gemacht und etwa 400 Influencer ins CC gesetzt. Das kann für Deine Brand schädlich sein. Natürlich machst Du ein richtiges Anschreiben, mit dem Du auf jede einzelne Person eingehst.

Als erstes kommt die Betreffzeile. Da schreibst Du zum Beispiel „Kooperation mit Unternehmen XY“. Manche Influencer bekommen hunderte von Mails und hier sehen sie gleich, worum es geht. Wenn Sie Interesse haben, dann schreiben sie auch zurück. Verfasse die Betreffzeile so, dass Du Dich von anderen abhebst und Deine Mail auch angeschaut wird.

Wie geht es im Schreiben weiter? Du schreibst den Content Creator natürlich mit seinem Namen an. Du hast Dir den Social-Media-Kanal des Influencer genauer angeschaut. Gehe auf seinen Feed ein und schreibe, was Du an seinem Content besonders schön findest, welchen Mehrwert er seiner Community bietet und was Du daran so toll findest. Gehe auf seinen Content ein, zum Beispiel auf ein bestimmtes Video. Wieso passt er zu Deinem Unternehmen und was bietest Du ihm mit Deinem Produkt oder Deiner Dienstleistung? Weshalb sollte er mit Dir arbeiten und nicht mit der Konkurrenz? Du bist eventuell nicht der Einzige am Markt mit Deinem Produkt. Womit kannst Du Dich absetzen? Rede auf keinen Fall schlecht über die Konkurrenz, damit rückst Du Dich selbst in ein schlechtes Licht. Du musst dem Influencer beibringen, wieso Du der Meinung bist, dass ihr zusammenpasst und langfristig eine Kooperation aufbauen solltet. Am Ende des Schreibens bedankst Du Dich für eine Antwort und würdest Dich freuen, diesen Content Creator für eine langfristige Kooperation zu gewinnen. So sollte meiner Ansicht nach Dein Anschreiben strukturiert sein.

Ich habe mittlerweile Kontakt zu über 100 Influencer und höre immer wieder, dass sie keine vernünftigen Anschreiben kriegen. Das ist nicht einfach, aber Du bekommst hier alles kostenlos von mir an die Hand, in dieser Folge und im Influently Podcast.

Tipp 3 – Briefing und Präsentationen für die Influencer

Beim letzten Tipp der heutigen Podcast-Folge geht es darum, wie es weitergeht, wenn der Influencer geantwortet hat. Wenn es um eine kleine Summe oder nur um Produkte geht, dann mache keinen 9-seitigen Vertrag, den zum Beispiel ein Anwalt für viel Geld aufgesetzt hat. Das würde den Influencer erschrecken, besonders Micro-Influencer. Die haben vielleicht keine Ahnung davon und gehen lieber die Kooperation nicht ein. Wir bei Influently machen das nicht, wenn es nicht gerade, ich sage mal, um eine Kooperation über zwei Jahre geht oder um eine höhere Summe.

Mache eine Art Briefing, eine kleine Präsentation. Da schreibst Du erstmal über Dich als Person, über Dein Unternehmen, Deine Brand, Dein Produkt und Deine Vision. Welche Ziele willst Du mit der Hilfe des Influencer erreichen?

Dann gehst Du darauf ein, was Du dem Influencer bietest. Was brauchst Du von ihm? Also, geht es um einen Post, um eine Story oder um ein Video? Und wie viele im Monat? Im Briefing steht auch drin, was der Influencer sagen darf und was nicht. Wieso?

Es geht eventuell um Produkte aus dem Gesundheitsbereich, da dürfen manche Sachen nicht gesagt werden. Ich kenne das zum Beispiel von Limucan, die wir bei Influently zum Influencer-Marketing beraten und mittlerweile auch Social-Media-Marketing für sie machen. Da muss man sehr aufpassen, dass keine gesundheitsbezogenen Aussagen gemacht werden. In der Pharmaindustrie ist das auch so. Wie es in der Pharmaindustrie mittlerweile ums Influencer-Marketing steht, dazu habe ich auch eine Podcast-Folge gemacht, die Folge # 150.

Du gehst im Briefing konkret darauf ein, was Du erwartest, damit beide Seiten wissen, was Sache ist. Das Briefing schafft sozusagen eine Win-win-Situation für beide Seiten.

Ganz wichtig, mache keine Knebelverträge, also schreibe nicht: Ich möchte dies und ich möchte das. Oder Du bindest den Influencer für ein Jahr und wenn er die Kooperation verlässt, dann muss er was zurückzahlen. Das funktioniert so nicht und aus meiner Sicht geht das überhaupt nicht.

Du lässt dem Influencer Freiraum. Die beste Kooperation, die langfristig erfolgreich wird, ist dann, wenn Du den Content Creator machen lässt. Sage ihm nicht, wie er den Post schreiben oder das Produkt halten soll. Das ist nicht authentisch und das merkt die Community auch.

Lass ihm die Freiheit, er weiß am besten, wie er mit seiner Community kommunizieren muss.

Am Ende des Briefings gehst Du darauf nochmal ein, was Du bereit bist, dafür zu geben und dann brauchst Du auch eine Bestätigung vom Influencer, das heißt, seine Unterschrift, dass er unterschreibt, dass er dieser Kooperation auch so zustimmt.

Wenn Du das Briefing korrekt verfasst hast, hast Du keine Probleme damit, dass schnell eine Unterschrift kommt.

Wenn Du Dir mit dem Briefing unsicher bist, ich bin in der Folge # 111 auf Verträge und Briefings eingegangen, schaue Dir die Folge mal an. Abonniere den Influently Podcast, dann verpasst Du keine Folge mehr.

Das sind die 3 Tipps für Dich, die Du ernst nehmen solltest, wenn Du mit Deinem Unternehmen langfristig Influencer gewinnen willst und erfolgreiches Influencer-Marketing betreiben möchtest:

  • Tipp 1:       Influencer suchen, die zu Deinem Produkt passen.
  • Tipp 2:       Personalisierte Anschreiben, Betreffzeile, die beachtet wird, darauf eingehen, wieso der Influencer zu Dir und Deiner Marke passt.
  • Tipp 3:       Vernünftiges Briefing, schreibe dem Influencer direkt, worum es geht, dann unterschreibt er das auch.

Nächsten Sonntag geht es mit einer neuen Podcastfolge im Influently YouTube Kanal weiter. Abonnieren nicht vergessen.

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Die komplette Podcast-Folge kannst Du Dir im Influently Podcast auf YouTube, iTunes, Instagram oder Facebook ansehen, wir sind auch auf Pinterest und Spotify.

# 150 Pharmaindustrie und Influencer-Marketing: https://www.youtube.com/watch?v=GHMA3zE9oLI

# 111 Verträge und Briefings: https://www.youtube.com/watch?v=2BUtgQTRauY

Hier kannst du den Podcast abonnieren und bewerten:

http://bit.ly/2wYIzEF