10 Tipps für den perfekten Influencer

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10 Tipps für den perfekten Influencer

Heute gebe ich Dir 10 Tipps, worauf Du als Unternehmer achten solltest, um den perfekten Influencer für eine Kooperation zu finden.

Als Creator erfährst Du, worauf Unternehmen beim Influencer Marketing achten, wenn sie eine Kooperation mit Dir eingehen wollen. Und wenn Du Dich mit einem Produkt oder einer Dienstleistung identifizieren kannst, solltest Du von Dir aus auf das Unternehmen zugehen.

Tipp 1

 Welcher Influencer passt zu meiner Marke?

Wenn wir bei Influently Unternehmen anschauen, die Influencer-Marketing machen, ist es nicht immer der Fall, dass der Creator passend zur Marke gewählt wurden. Ein Beispiel: Du hast ein Produkt aus dem Fitness Bereich, dann kannst Du nicht einen Creator kontaktieren, der sich überwiegend mit dem Handwerk auseinandersetzt, auch wenn er damit einen erfolgreichen Social Media Kanal betreibt. Achte darauf, dass er aus dem gleichen Bereich kommt.

Tipp 2

 Ist der Influencer offen für eine Kooperation?

In den letzten Jahren haben wir sehr viel mit Influencern kommuniziert und Kooperationen aufgebaut, die wir von Influently für Unternehmen kontaktiert haben. Aus meiner Erfahrung gibt es viele Creator, die noch nicht soweit sind, eine Kooperation einzugehen oder die nicht offen dafür sind. Manche sagen das auch ehrlich. Andere gehen die Kooperation nur ein, weil sie dafür ein Gratisprodukt bekommen oder etwas Geld. Mein Tipp, wenn Du einen Creator anschreibst, sei es über PM oder E-Mail, und er meldet sich nicht innerhalb von drei, vier Tagen, solltest Du zunächst nachfassen und bei Instagram eine DM schicken. Vielleicht hat er Deine E-Mail nicht gesehen oder sie ist im Spam gelandet. Meldet er sich dann immer noch nicht, hake diesen Creator ab. Entweder ist er nicht aufgeschlossen für eine Kooperation oder arbeitet unprofessionell.

Tipp 3

 Steht er hinter Deiner Marke oder geht die Kooperation des Geldes wegen ein?

Wie bekommt man das heraus? Ist die erste Kommunikation zum Influencer aufbaut, über E-Mail oder Instagram DM, schaue auf die Antwort E-Mail. Geht es direkt ums Geld oder zeigt der Creator Interesse an Deinem Produkt oder Deiner Marke? Steht das Geld im Vordergrund oder sogar ausschließlich die Frage nach der Bezahlung, solltest Du abwägen, ob eine Kooperation tatsächlich sinnvoll ist. Aus meiner Erfahrung ist eine Kooperation, bei der das Geld im Mittelpunkt steht, zum Scheitern verurteilt. Dieser Creator wird Dein Produkt nicht ehrlich und authentisch mit seiner Community teilen können. Er steht nicht hinter dem Produkt, ist nicht überzeugt davon und kann sich mit der Marke nicht identifizieren. Der passende Creator interessiert sich für Dein Unternehmen und Deine Vision.

Tipp 4

 Stimmt die Zielgruppe Deiner Marke, Deines Produktes oder Dienstleistung mit der Zielgruppe des Influencers überein?

Genau wie der Influencer selbst, muss auch seine Community zu Dir passen. Du vermarktest zum Beispiel ein Fitness Produkt, dann muss der Creator natürlich aus diesem Bereich kommen. Es nützt Deinem Unternehmen nichts, wenn er sich in seinem Social Media Kanal nur mit Produkten aus dem Bereich Handwerk auseinandersetzt, mit denen er sich entsprechend gut auskennt. Daran ändert auch eine große Reichweite nichts. Die Community interessiert sich nicht für Fitness Produkte. Eine solche Kooperation bringt Dir rein gar nichts. Das ist nicht Deine Zielgruppe.

Hast Du bisher noch keine Zielgruppe definiert, keinen Kunden Avatar erstellt oder weißt nicht, wie Du dabei vorgehen sollst, dann schaue in den Influently Podcast. Hier bin ich bereits detailliert auf verschieden Themen rund um Influencer-Marketing eingegangen, unter anderem, wie Deine Zielgruppe definiert wird.

Tipp 5

 Follower haben hohe Qualität.

Findest Du einen Influencer, dann tracke ihn. Entweder Du arbeitest mit Tools, wie wir es auch machen mit Influencer DB. Den Link dazu findest Du in den Shownotes unter dieser Folge oder im Podcast bei iTunes oder Spotify. Schaue Dir Influencer DB an, ein sehr hilfreiches Tool im Influencer-Marketing. Wenn Du Dich dafür entscheidest, bekommen wir, Influently, eine kleine Provision für die Empfehlung. Influencer DB hat mich überzeugt, denn Du hast damit die Möglichkeit, innerhalb von drei Sekunden einen Influencer richtig zu tracken. Einfach den Namen des Creators eingeben und Du siehst unter anderem sofort, welche Community der Creator hat und wie qualitativ hochwertig sie ist. Du siehst damit, ob der Creator Follower gekauft hat oder Follow for Follow betrieben hat. Du siehst auch, ob die Community aus dem deutschsprachigen Raum stammt, wo Du Deine Zielgruppe erreichen willst. Diese Punkte gilt es bei der Suche nach einem Influencer zu beachten.

Ab 15.000 Follower aufwärts kannst Du Influencer DB zum Tracken nutzen. Influencer mit weniger Follower müssen händisch getracked werden, das geht mit Influencer DB aktuell nicht. Willst Du zur Zeit kein Geld für ein Tool ausgeben, sei es noch so gut, dann kannst Du das Ganze komplett händisch machen. Gehe auf Instagram.com, gebe den Namen des Creators ein, scroll durch den Feed und schau stichpunktartig nach Likes oder Kommentaren. Die Likes können über die Desktop Version von Instagram noch gesehen werden, beim Smartphone geht das nicht.

Wie richtiges Tracking gemacht wird, darauf bin ich in einigen Folgen im Influently Podcast bereits eingegangen.

Tipp 6

 Die Größe des Kanals entspricht dem Ziel.

Als regelmäßiger Influently Podcast Hörer weißt Du bereits, dass es nicht darauf ankommt, einen Influencer zu wählen, der 100.000 oder mehr Abonnenten hat. Die Anzahl spielt nicht unbedingt eine entscheidende Rolle, sie ist höchstens ein kleiner Bestandteil, abhängig von Deinem Ziel. Willst Du Sales erzielen? Eine Markenbekanntheit? Was genau ist Dein Ziel zusammen mit dem Creator? Je größer die Community ist, desto geringer ist die Interaktion zwischen Creator und Community. Bei einer kleineren Community ist der Creator viel enger an der Community dran, weiß genau, welchen Content seine Abonnenten von ihm erwarten. Der kleinere Influencer, Micro- oder Nano-Influencer, teilt mit ihnen nur authentischen Content.

Tipp 7

 Creator findet von seiner Community Zuhörerschaft.

Hört die Community darauf, was der Creator zu sagen hat? Finden sie seinen Content, seine Stories oder Posts überhaupt interessant? Da sind wir wieder bei Tipp 6. Es kommt nicht auf die Anzahl der Abonnenten an, sondern wie aktiv und authentisch die Interaktion zwischen Creator und Community ist. Richtige Interaktionen kannst Du messen, wenn Du die Kommentare zu einem Bild oder Video ansiehst. Und die kommen nur, wenn der Creator einen vernünftigen Post erstellt. An den Interaktionen siehst Du, ob die Community ihm tatsächlich zuhört.

Diesen Creator solltest Du für eine Kooperation mit Deinem Unternehmen gewinnen. Creator, die glaubhaft rüberkommen und authentische Arbeit leisten und aktiv mit ihrer Community interagieren.

Tipp 8

Content des Influencer überzeugt.

Trackst Du den Influencer, mit Influencer DB oder händisch auf Instagram.com, siehst Du den ganzen Feed. Ist der Feed strukturiert aufgebaut, gibt sich dieser Creator Mühe und liefert hochwertigen Content. Im Feed sind die Stories, die Story Highlights, eine vernünftig erstellte Bio, bei der Du auf Anhieb erkennst, wofür der Creator steht und was er mit seiner Community teilt. Siehst Du beim ersten Anblick keine vernünftige Bio oder keinen strukturierten Feed, solltest Du von diesem Influencer die Finger lassen. Auch bei Micro-Influencer sind immer mehr professionell arbeitende darunter, die sehr viel Arbeit in den Feed stecken. Ich kenne sehr viele Influencer, die bei 5.000 oder 10.00 Abonnenten liegen, die haben wirklich einen sehr coolen Feed und manche von ihnen arbeiten auch nicht unbezahlt. Sie investieren so viel Mühe, dass andere Unternehmen bereit sind, für diesen Micro-Influencer Geld auszugeben, weil die Qualität stimmt. Ich sehe immer mehr Micro-Influencer, die hochwertigen Content machen. Regelmäßige Posts, tägliche Posts oder drei Mal in der Woche ist sehr wichtig. Postet der Influencer nur alle drei Wochen ein Bild, eventuell ohne den passenden Text dazu, ist das nicht sinnvoll. Es ist kein roter Faden da, kein Wiedererkennungswert und kein Mehrwert. Überlege Dir genau, ob Du tatsächlich mit diesem Influencer kooperieren möchtest.

Tipp 9

Ist der Influencer professionell?

Wie baut der Influencer seinen Social Media Account auf? Wie führt er die Kommunikation mit Dir? Meldet er sich innerhalb kurzer Zeit, nachdem Du ihn kontaktiert hast? Das muss nicht binnen weniger Stunden sein, es reicht völlig, wenn er sich ein, zwei Tage später meldet, wenn er zeitlich sehr eingebunden ist. Kommt nach zwei, drei Wochen keine Antwort, weißt Du, dieser Influencer arbeitet nicht professionell. Ich erlebe es tatsächlich im Rahmen unserer Beratungsarbeit bei Influently öfter, dass auch größere Influencer und sogar Influencer Management Agenturen nicht oder sehr spät zurückschreiben. Da erwarte ich auf jeden Fall Professionalität und zumindest eine kurze Rückmeldung, dass die Anfrage eingegangen ist. Influencer-Marketing lebt von Kommunikation, dazu gehört auch, eine Rückmeldung zu geben, auch wenn die Kooperation nicht in Frage kommt. Eine Antwort zu geben ist ein Zeichen der Wertschätzung, auch wenn der Kooperationsanfrage eine Absage gegeben wird.

Tipp 10

Passt der Preis des Influencer in Dein Budget und ist er angemessen?

Falls Du noch kein Budget definiert hast, dann solltest Du das jetzt tun. Zum Influencer-Marketing gehört ein Budgetplan, genauso wie Du es für Deine Produkte oder Deine Dienstleistung machst. Was möchte der Influencer für eine Kooperation haben? Oft wird der Preis nach Tausender Kontaktpreis berechnet. Ich bin für einen anderen Weg. Eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe, bei der jede Seite das erhält, was sie verdient. Wenn Du mehr Tipps für die richtige Bezahlung eines Influencer haben möchtest, schaue in den Influently Podcast. Auch zu diesem Thema habe ich bereits einige Folgen gemacht. Der Influencer bekommt für seinen hochwertigen, hart erarbeiteten Content die angemessene Bezahlung. Content in YouTube ist in der Regel höher zu bezahlen, weil die Erstellung des Contents länger dauert. Videos müssen aufgenommen, geschnitten und überarbeitet werden.

Das Budget ist auch abhängig davon, ob sich Dein Produkt in einer Nische befindet, für die es nicht viele wirklich gute Influencer gibt. In Bereichen wie Fitness, Backen oder Lifestyle ist der Markt schon sehr groß, da werden geringere Summen ausgerufen.

Du merkst, die Tipps gehören alle zusammen, es kann nicht nur einer alleine betrachtet werden, sondern es ist ein Paket von Punkten, die zu beachten sind. Ich hoffe, Du konntest viel für Dein Business mitnehmen, um Influencer für Dein Unternehmen zu gewinnen. Und als Influencer waren auch für Dich wertvolle Gesichtspunkte dabei waren, worauf Du als Influencer mit Deiner Arbeit achten solltest, um Kooperationen mit Unternehmen einzugehen.

Wenn Du mehr über Influencer-Marketing wissen möchtest oder für Dein Unternehmen eine Influencer-Marketing Strategie brauchst, dann kontaktiere mich.

Ich biete Dir ein kostenloses und unverbindliches Strategiegespräch an. Über den Link zu meinem Kalender unter dieser Podcast Folge sicherst Du Dir ein 30-minütiges Strategiegespräch. Schritt für Schritt erfährst Du, wie Du Influencer-Marketing mit Instagram, LinkedIn oder anderen Plattformen erfolgreich umsetzt.

Die komplette Podcast Folge kannst Du Dir im Influently Podcast auf YouTube, iTunes und Spotify anhören.

 

Shownotes:

Hier ist die komplette Podcast-Folge auf YouTube

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Podcast prägnant zusammengefasst

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