8 Tipps, die ein Briefing für eine erfolgreiche Kooperation mit Influencern enthalten sollte

Briefing Vorlage Influencer

8 Tipps, die ein Briefing für eine erfolgreiche Kooperation mit Influencern enthalten sollte

Im Briefing stehen alle Informationen der Influencer-Marketing Kooperation zwischen Unternehmen und Influencer.

Bevor das Briefing an den Influencer geht, hast Du den ersten Kontakt bereits hergestellt.

Tipp 1: Stelle Dein Unternehmen vor

Was macht Dein Unternehmen aus? Gehe im Briefing kurz darauf ein, wer Du bist und um welches Produkt es sich handelt. Was ist Deine Unternehmensvision?

Tipp 2: Formuliere das Ziel der Influencer-Marketing Kampagne

Welches Ziel verfolgst Du mit der Kooperation? Bei einer Kampagne geht es meistens nur um ein einzelnes Produkt, das gemeinsam mit dem Influencer bekannt gemacht werden soll. Bei langfristigen Kampagnen geht es um mehrere Produkte oder Deine Marke. Teile dem Influencer im Briefing Dein Ziel mit, damit er den Content genau auf dieses Ziel zuschneiden kann. Das kann die Steigerung Deiner Markenbekanntheit sein, ein Produkt bei Deiner Zielgruppe bekannt zu machen oder Sales zu generieren.

Tipp 3: Bilder oder Videos mit Wiedererkennungswert

Willst Du User generated Content des Influencer später auf Deiner Homepage, auf Deinem eigenen Social Media Kanal oder YouTube nutzen, gibst Du im Briefing Ideen und Vorgaben mit, wie Du Dir Bilder oder Videos vorstellst, damit sie zu Deinem Internetauftritt oder Deinem Kanal passen und nach außen einheitlich aussehen, strukturiert sind und einen Wiedererkennungswert haben. Das ist zum Beispiel die Farbauswahl, die Hintergründe oder die Perspektive. Schränke den Influencer aber nicht zu sehr in seiner Arbeit ein. Lasse ihm seine kreative Freiheit, er kennt seine Community sehr genau und weiß, wie sie tickt und wie er den Content in Szene setzen muss, damit das bei seinen Followern ankommt.

Meine jahrelange Erfahrung bei Influently in der Beratung von Unternehmen und Influencer zeigt, dass gute Influencer wissen, was sie posten, welche Bilder oder Video Content, damit es zum Unternehmen passt. Kooperationen rein auf Produktbasis, bei denen die Bezahlung ein gratis Produkt ist, machen es schwieriger, dem Influencer genauere Vorgaben zu machen, als es bei bezahlten Kooperationen der Fall ist.

Mein Rat, vertraue dem Influencer und lasse ihm seinen Freiraum und Du wirst ganz tollen Content bekommen, Bilder und Videos, die Du für Deine eigenen Kanäle verwenden kannst.

Tipp 4: Lege das richtige Timing fest

Im Briefing gibst Du das Timing vor, entweder ein Zeitfenster oder eine bestimmte Zeit, zu der alle Influencer gemeinsam posten, um Deine Markenbekanntheit zu steigern oder ein Produkt zu bewerben. Bei einer Kampagne zum Promoten einer Limited Edition eines Produktes mit mehreren Influencern sollten alle im gleichen Zeitrahmen posten.

Douglas hat zum Beispiel eine Kampagne mit drei Influencern gemacht, die ihrer Community zur gleichen Zeit eine neue Lippenstift- und Make-Up Palette in ihrem Social Media Kanal vorgestellt haben. Das Resultat: Im Onlineshop und in den Filialen waren diese Produkte innerhalb von wenigen Stunden ausverkauft. Das kannst Du bei einer Kampagne mit Influencer erreichen.

Anders verhält es sich, wenn Du mehrere Produkte hast und langfristig kooperieren möchtest. Dann ist es sinnvoller, wenn der Influencer ein Produkt immer wieder präsentiert. Hier macht ein vorgegebenes Timing keinen Sinn. Stattdessen erhält der Influencer im Briefing die Vorgabe, wie viele Posts und wie viele Stories er im Monat platzieren soll. Viele Influencer haben einen Content Plan für ihre Kooperationen und wissen, wann sie welchen Content posten.

Tipp 5: Freigabe für Bilder durch das Unternehmen

Um ein wirklich gutes Bild zu machen, steckt der Influencer viel Arbeit rein. Oft verlangt das Unternehmen immer wieder Korrekturen, gerade bei bezahlten Kooperationen. Ist das häufiger der Fall und dauert es länger, bis das Unternehmen zufrieden gestellt ist, kann es sein, dass der Influencer beim nächsten Mal mehr Geld für diesen Mehraufwand verlangt.

Schenke dem Influencer Vertrauen. Gebe ihm mehr Freiheit, er weiß, was er tut und was ankommt. Wenn Du als Unternehmen trotzdem mehr Sicherheit brauchst und eine Freigabe erteilen möchtest, dann halte es von vornherein im Briefing fest. Schreibe ins Briefing, wie viele Bilder und wie viele Korrekturen Du haben möchtest, bevor Du die Freigabe erteilst.

Tipp 6: Erwartungen an die Kooperation

Auf das Ziel der Influencer-Marketing Kooperation für Dich als Unternehmen bin ich in Tipp 2 eingegangen. Jetzt geht es darum, was der Influencer von der Kooperation erwartet. Auch er hat eine Erwartungshaltung und sollte dies natürlich äußern können. Schließlich ist es sein Social Media Kanal, seine Community und seine Zielgruppe, die er sich über eine lange Zeit aufgebaut hat. Dein Unternehmen ist Partner des Influencer. Du willst an der Interaktion zwischen Influencer und Community teilhaben. Frage den Influencer nach seinen Erwartungen, das ist die Grundlage einer vertrauensvollen Kooperation. Durch das offene Miteinander im Vorfeld einer Kooperation ist beiden Seiten klar, was von der Kooperation erwartet wird. Kommuniziere auf Augenhöhe, das ist die Basis für erfolgreiches Influencer-Marketing.

Wenn Du mehr über die Kommunikation im Influencer-Marketing erfahren möchtest, vereinbare ein kostenloses Strategiegespräch mit mir. Den Link findest Du in den Shownotes unter dieser Folge. Ich zeige Dir in einem 30-minütigem Strategiegespräch, wie Du Influencer-Marketing erfolgreich für Dich nutzt.

Tipp 7: Was bekommt der Influencer

Natürlich ist es auch wichtig, was der Influencer für seine Arbeit bekommt. Ist es ein gratis Produkt, dann ist Dein Einfluss als Unternehmen auf die Gestaltung des Contents eingeschränkt. Bei bezahlten Kooperationen sieht es anders aus. Ich möchte es immer wieder gerne betonen. Ein authentischer Influencer steht sehr nahe bei seiner Community und steckt sehr, sehr viel Arbeit in die Posts, Stories und Bilder auf Instagram oder YouTube. Es ist extrem arbeitsintensiv. Das sollte auch honoriert werden.

Schaut Euch dazu im Influently Podcast gerne die Folge „Der Influencer in einer Person“ an. Da bin ich detailliert darauf eingegangen, welche Rollen der Influencer ausfüllt und was er alles leistet, um guten Content zu generieren. Es ist nicht ungewöhnlich, dass ein Influencer eine 70 oder 80 Stunden Woche hat. Es ist nur gerechtfertigt, wenn Du den Influencer für seine Arbeit bezahlst, wenn Du eine gute Kooperation erwartest.

Tipp 8: Ansprechpartner

Schreibe ins Briefing, an wen sich der Influencer mit seinen Fragen wenden kann. Das ist wichtig. Im Idealfall ist es über die ganze Zeit der Kooperation der gleiche Ansprechpartner. Du baust eine Nähe zum Influencer auf und kannst die Erwartungen und Resultate im Laufe der Zusammenarbeit immer besser einschätzen. Aus meiner Erfahrung als Agentur entwickeln sich durchaus gute Geschäftsbeziehungen und sogar Freundschaften aus der Kommunikation auf Augenhöhe.

Das waren die Tipps zum Briefing. Detaillierte Informationen findest Du in zahlreichen Folgen des Influently Podcast und im Influently Blog.

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Die komplette Podcast Folge kannst Du Dir im Influently Podcast auf YouTube, iTunes, und Spotify anhören.

 

Shownotes:

Folge # 182

👉 Die Rollen des Influencer in einer Person

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Tipp:

Podcast prägnant zusammengefasst

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