5 Irrtümer im Influencer Marketing einfach erklärt

Fehler im Influencer Marketing

5 Irrtümer im Influencer Marketing einfach erklärt

Heute geht es um Irrtümer in der Darstellung von Marken oder Brands, zur Bedeutung von Likes und Stories und es geht darum, was mit Influencer Marketing beworben wird und ob die Wirksamkeit einer Kampagne tatsächlich messbar ist.

Der erste Irrtum:

Mit Influencer-Marketing wird Deine Marke, Deine Brand nicht richtig dargestellt.

  • Eine erfolgreiche Kooperation entsteht, wenn Creator und Unternehmen sich zusammentun und gemeinsam den Content bestimmen. –

In diesem Zitat von Cengiz steckt viel Wahrheit drin. Cengiz ist unter anderem Creator bei ApeCrime, die mittlerweile über 3,5 Millionen Abonnenten haben.

Ein ultrawichtiger Punkt im Influencer-Marketing ist, den Creator in der Kooperation nicht einzuschränken. Manche Unternehmen haben Angst vor einem Kontrollverlust und schreiben dem Creator oder dem Influencer genau vor, wie er seinen Content gestalten soll.

Da ist natürlich die Gefahr groß, dass die Marke nicht so dargestellt wird, dass sie bei der Community des Creators gut ankommt.

Wenn ein Unternehmen dem Creator Schritt für Schritt vorschreibt, was er zu machen hat, wird er in seiner Arbeit eingeschränkt. Das gleiche gilt auch, wenn das Unternehmen den Video Content vor der Veröffentlichung erst sehen und freigeben will. Jeder weiß, wenn Dich jemand in Deiner Arbeit einschränkt, kannst Du nicht kreativ an die Sache rangehen.

Eine erfolgreiche Kooperation basiert immer auf Vertrauen und Kommunikation. Die Kommunikation ist wichtig, denn dann weiß der Creator, was Du von ihm erwartest und er wird Deine Marke, Deine Brand richtig darstellen. Was Du erwartest, hältst Du im Briefing fest. Wie ein Briefing aussieht, kannst Du Dir im Influently Podcast anschauen. Ich bin bereits in einigen Folgen darauf eingegangen. Wenn Dein Unternehmen den passenden Creator gefunden hat, vertraue ihm und lasse ihm freie Hand in der Gestaltung. Der Content Creator oder Influencer weiß am besten, wie seine Community auf das Produkt oder die Kampagne reagiert. Dann wird die Kooperation und die Darstellung Deiner Marke auch so verlaufen, wie Du als Unternehmen es Dir vorstellst.

Der zweite Irrtum:

Likes und Kommentare haben sehr großen Einfluss auf den Erfolg einer Kampagne.

Bewerte eine Kampagne nicht danach, wie viele Likes oder Kommentare der Content bekommt. Wir leben in einer Welt, in der wir schnell konsumieren, unterwegs im Bus oder in der Bahn. Wir sehen etwas, zum Beispiel ein Produkt, das uns interessiert, haben im Moment aber keine Zeit, es genauer anzuschauen.

Dazu ein Beispiel von mir. Der ein oder andere von Euch weiß, ich bin auf LinkedIn aktiv. Vielleicht sind wir schon auf LinkedIn vernetzt. Falls das noch nicht der Fall ist, freue ich mich über eine Vernetzung mit Dir bei LinkedIn. Du findest mich unter Mohamad Chouchi. Den Link schreibe ich in die Shownotes.

Ich interagiere auf LinkedIn sehr viel mit meiner Community. Die Interaktion ist sehr wichtig, wenn man eine Community aufbauen will. Das gilt genauso für Instagram, YouTube oder andere soziale Medien. Wenn ich einen Beitrag sehe, der mehr Zeit erfordert, speichere ich den Beitrag ab. Später, wenn ich mehr Zeit habe, rufe ich mir den Beitrag auf und schaue ihn genauer an. Das empfehle ich Dir auch, wenn Du bei LinkedIn, Instagram oder auf anderen Social Media Kanälen unterwegs bist: Speichern und später in Ruhe anschauen.

Beim Influencer-Marketing dauert es eine gewisse Zeit, bis zum Beispiel ein Produkt gekauft wird. Die Community schaut es sich in Ruhe an und stellt fest, ob sie sich damit identifizieren kann.

Es kommt also nicht darauf an, wie viele Likes ein Beitrag, ein Bild oder ein Video bekommt und wie viele Kommentare gepostet werden. Es ist sehr relevant, ob der Content gespeichert wurde oder ob er mit anderen geteilt wurde. Das siehst Du in den Insights. Das spielt eine größere Rolle und erst dann kannst Du entscheiden, ob die Kooperation mit dem Influencer erfolgreich ist.

Der dritte Irrtum:

Stories haben im Influencer-Marketing keine große Relevanz.

In der heutigen schnelllebigen Welt ist unsere Aufmerksamkeitsspanne unter 8 Sekunden. Kurze Videos sind gerade sehr erfolgreich, wie wir am Beispiel TikTok aktuell sehen, die zeigen, was die jüngere Generation sehen möchte.

Weshalb funktionieren manche Videos oder Stories nicht?

Die kurze Phase der größten Aufmerksamkeit am Anfang der Story wird nicht genutzt.

Das heißt, Du must einen Hook setzen. Wenn ich eine Podcast Folge starte, erzähle ich kurz, worum es in der Folge geht, dann kommt das Influently Intro und dann geht es detailliert zum Thema. Gleich in den ersten Sekunden wecke ich Dein Interesse und Du bleibst dran.

Genau darum geht es auch bei den kurzen Videos. Der Creator oder Influencer kennt seine Community genau und weiß, wie er einen Hook im Video setzt und das Interesse an der Story weckt. Wurde das Video tatsächlich bis zum Ende angeschaut? Am Ende des Videos kannst Du die Community mit einem Call to Action zur Interaktion auffordern. Wenn Sie interagieren weißt Du, sie haben das Video bis zum Ende verfolgt.

Bei YouTube gibt es noch weitere Metriken. Da kannst Du direkt in den Analytics sehen, wann die Community zum Beispiel abgesprungen ist. Damit weißt Du genau, an welchem Punkt Du etwas verbessern kannst.

Wichtig ist, überlasse als Unternehmen dem Creator die Umsetzung und setze auf Video Stories.

Der vierte Irrtum:

Dienstleistungen können nicht gut mit Influencer-Marketing beworben werden.

Immer mehr Dienstleistungen, wie Versicherungen und Finanzen, werden über Influencer-Marketing verkauft. Warum bekommen das manche Influencer nicht hin? Das liegt meistens nicht an der Dienstleistung an sich, sondern daran, dass sich der Influencer nicht damit identifizieren kann.

Hast Du als Unternehmen Deine Zielgruppe definiert und den passenden Influencer gefunden, der genau Deine Zielgruppe erreicht? Nur so funktioniert es, Deine Dienstleistung an die richtige Zielgruppe zu adressieren. Als Influencer gehst Du eine Kooperation nur dann ein, wenn Du Dich mit der Dienstleistung identifizieren kannst und dahinter stehst.

Wir von Influently haben zum Beispiel seit Jahren eine Kooperation mit Limucan. Wir haben eine neue Influencerin dabei, eine Micro-Influencerin mit ca. 7.000 Abonnenten. Ich habe gesehen, wie sie ihren Content macht, sich mit den Produkten identifiziert und wie viele Interaktionen sie darauf generiert. Genau das brauchst Du beim Influencer-Marketing. Als Influencer musst Du super Content bieten und das Unternehmen mit Deinem Content überraschen, so dass es an einer langfristigen Zusammenarbeit interessiert ist.

Und wenn Du auch als Micro-Influencer gute Arbeit leistest, dann wirst Du dafür auch bezahlt.

Der fünfte Irrtum:

Influencer-Marketing Kampagnen lassen sich nicht messen.

Es geht immer wieder darum, wie der Erfolg von Influencer-Marketing Kampagnen gemessen wird. Das ist abhängig vom Ziel, das Du mit Deiner Kampagne erreichen willst.

Geht es um Steigerung Deiner Markenbekanntheit, um mehr Interaktionen, größere Reichweiten oder um mehr Sales und Umsätze?

Setzt Du auf Sales, kannst Du zum Beispiel Rabatt Codes einsetzen. Der Creator setzt Rabatt Codes in seinem Content ein. Nutzt seine Community den Code beim Kauf Deines Produktes, hast Du eine gute Messbarkeit des Erfolges.

Auf die Messbarkeit der unterschiedlichen Ziele bin ich bereits in anderen Folgen des Influently Podcast eingegangen. Wenn Du mehr Informationen und Tipps dazu haben willst, schaue einfach in den Podcast.

Das waren die 5 häufigsten Irrtümer im Influencer-Marketing.

Ich möchte, dass Du als Influencer und Du als Unternehmer erfolgreiches Influencer-Marketing etablierst und damit unterstütze ich Dich mit unserem Influently Podcast und dem Influently Blog.

Ich biete Dir ein kostenloses und unverbindliches Strategiegespräch an. Über den Link zu meinem Kalender unter dieser Podcast Folge sicherst Du Dir ein 30-minütiges Strategiegespräch. Schritt für Schritt erfährst Du, wie Du Influencer-Marketing mit Instagram, LinkedIn oder anderen Plattformen erfolgreich umsetzt.

Shownotes:

Hier ist die komplette Folge auf YouTube

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Podcast prägnant zusammengefasst

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