Checkliste für Dein Influencermarketing Teil 2


Heute sprechen wir über die Checkliste für Dein erfolgreiches Influencer-Marketing Teil 2. Ich hatte es in Teil 1 erwähnt, dass ich diese Folge in zwei Teile trennen werde, denn sonst haben wir so viele Punkte und Du kannst Dir als Unternehmer oder auch als Influencer nicht alles merken, was Du beachten solltest.

Heute sind es neun Punkte, über die wir im Detail sprechen werden.

Punkt 1: Wer ist Deine Zielgruppe?

Egal, ob Du Unternehmer bist oder Influencer, es geht bei beiden darum, dass Du eine bestimmte Zielgruppe erreichen willst. Als Unternehmer willst Du natürlich Deine Zielgruppe mit Deinen Produkten oder Deiner Dienstleistung erreichen. Meistens stellen sich viele Unternehmer die Frage: Kann ich mit meinem Produkt oder meiner jetzigen Dienstleistung mit Influencer zusammenarbeiten? Wenn Ihr hier regelmäßig den Influently Podcast verfolgt, kennt Ihr bereits meine Antwort. Es gibt aus meiner Sicht kaum ein Produkt oder eine Dienstleistung, die Du heutzutage nicht mit Influencer vermarkten oder den Bekanntheitsgrad einer Brand erhöhen kannst. Fast überall sehen wir, dass Unternehmen mit Influencer arbeiten, unabhängig von Produkt und Dienstleistung. Und das kommt auch sehr gut an, wenn sie zur Community des jeweiligen Influencer passen. Das ist der wichtigste Punkt: Du als Unternehmer musst wissen, dass Dein Produkt mit genau diesem Influencer die richtige Zielgruppe anspricht. Kennst Du Deine Zielgruppe nicht, hast Du ein Problem. Dann weißt Du auch nicht, welche Influencer Du für eine Kooperation gewinnen solltest.

Wenn Du Influencer bist oder gerade startest und Dir eine Community aufbauen willst und weißt noch gar nicht, für welches Thema Du brennst und was Du wirklich gerne machst, dann kannst Du mit Deiner Message gar nicht die richtige Community erreichen. Das ist der Punkt, weshalb Dein Content eventuell nicht ankommt. Du bietest nicht den passenden Content für die jeweilige Zielgruppe an. Es ist immens wichtig, ganz genau zu wissen: Wen möchte ich erreichen? Wer ist meine Zielgruppe?

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Punkt 2: Mehrwert für die Community

Was bedeutet das tatsächlich? Haben andere Menschen davon einen Nutzen, was Du als Unternehmer oder Influencer mit ihnen teilen möchtest? Wenn Du eine Idee hast, denkst Du vielleicht, das brauchen andere da draußen auch. Dann fängst Du an, daran zu arbeiten oder lässt es produzieren, je nachdem, was es ist. Und Du gehst damit raus an die Community und bist enttäuscht, wenn es nicht so ankommt. Wir, bei Influently haben meistens gewisse Ideen dazu. Mein Rat an Dich: Wenn Du etwas machen möchtest, ob eine Dienstleistung oder ein Produkt bekanntmachen, hole Dir so früh wie möglich Feedback von Menschen aus Deiner Umgebung rein. Damit meine ich nicht Deinen engsten Bekanntenkreis, sondern die Menschen auf der Straße. Spreche sie an und frage, was sie davon halten. Ich mache das so. Wenn ich eine Podcast Folge für Instagram oder YouTube oder einem anderen Social Media Kanal aufzeichne, frage ich mich auch: Wen interessiert das? Würde ich das tatsächlich lesen oder mir das Video anschauen? Wenn Du es klar mit ja beantworten kannst, dann solltest Du das posten. Ansonsten wird es schwierig, es richtig zu platzieren. Dann musst Du weiter an Deinem Content arbeiten und ihn optimieren oder eine neue Idee überlegen. Wenn Du selbst nicht 100 Prozent davon überzeugt bist, was Du machst, dann kannst Du auch nicht von anderen erwarten, dass sie zum Beispiel ein Produkt kaufen. Kannst Du tatsächlich Deiner Community einen Mehrwert mit Deinem Content bieten?


Punkt 3: Welche Influencer sind bei Deiner Zielgruppe am beliebtesten?

Du kennst Deine Zielgruppe? Dann solltest Du schauen, welche Influencer sind bei Deiner Zielgruppe beliebt. Deine Produkte sind zum Beispiel aus dem Bereich Fitness, Beauty oder Lifestyle und Deine Zielgruppe sind Sportler oder ernährungsbewusste Menschen. Dann stelle Dir die Frage, welche Influencer sind bei dieser Zielgruppe beliebt. Auch wenn es Macro-Influencer sind, versuche trotzdem, mit diesen Influencern Kontakt aufzunehmen. Wenn Du ein Produkt hast, dass tatsächlich einen Mehrwert bietet, dann kannst Du auch Macro-Influencer mit Deinem Produkt ansprechen. Wichtig ist, dass diese Influencer authentisch und ehrlich sind. Dann sind die auch bereit, mit Dir eine Zusammenarbeit einzugehen, ohne direkt auf die Höhe des Geldes zu achten, wenn Dein Produkt zu ihnen passt und sie sich damit identifizieren können.

Punkt 4: Mehrwert für Deine Influencer

Jetzt geht es darum, welchen Mehrwert Du Influencern geben kannst. Bei Macro-Influencern muss man bereit sein, für eine Kooperation Geld in die Hand zu nehmen. Kleineren Influencern im Micro-Bereich zum Beispiel, indem Du gratis Produkte gibst. Wenn Du eine Dienstleistung anbietest, kannst Du Deine Influencer zu exklusiven Veranstaltungen einladen oder Reisen schenken oder einen Gutschein für ein Spa und so weiter. Da gibt es sehr viele Möglichkeiten, die nicht unbedingt auf Geldleistungen reduziert werden sollten. Natürlich haben Influencer auch ihre Kosten zu decken. Die etwas größeren Influencer, Macro-Influencer, sind eventuell selbstständig und brauchen Einnahmen. Das ist auch legitim. Bei Micro-, oder Nano-Influencern ist es etwas anders. Die machen Influencer-Marketing meistens nebenberuflich. Die freuen sich in der Regel, über ein wirklich gutes Produkt oder wenn die Dienstleistung richtig gut passt.

Punkt 5: Deine Erwartungen an den Influencer

Kooperationen zwischen Unternehmen und Influencern funktionieren nur dann richtig, wenn klar ist, was das Ziel dieser Zusammenarbeit ist. Geht es darum die Markenbekanntheit zu steigern, ein Produkt zu verkaufen, mehr Sales zu generieren? Oder will man eine Partnerschaft eingehen, um gemeinsam ein Produkt herzustellen? Das ist übrigens immer mehr im Kommen. Große Unternehmen, wie About You zum Beispiel haben das mit Lena Gercke gemacht, das damalige Germany’s next Topmodell. Die machen heute eine eigene Brand mit eigenen Klamotten von Lena Gercke. Viele der etwas größeren Influencer machen mittlerweile selbst eigene Produkte, Schmuck, Bücher, Merchandising Artikel und so weiter.

Wenn Du als Unternehmer eine tolle Idee für ein Produkt hast, weißt Du, die Idee macht nur ein Prozent aus. Der wesentliche Teil, der tatsächlich zählt, ist die Umsetzung. Suche Dir einen Influencer, mit dem Du dieses Produkt zusammen entwickelst. Der Vorteil ist dabei, wenn Du mit dem Produkt an den Markt gehst, hast Du die Zielgruppe, die Community des Influencer an der Hand. Das ist ja der Sinn einer solchen Zusammenarbeit. Die Influencer identifizieren sich mit dem Produkt und bringen ihre Community mit. Das heißt, der Influencer wird an diesem Produkt umsatzbeteiligt. Mit dieser Kooperation unterstützt man sich gegenseitig. Es ist wichtig, dass man vorab, bevor man eine Kooperation im Influencer-Marketing eingeht, ganz genau klärt, was erwarte ich von diesem Influencer? Das machst Du im Briefing. Da schreibst Du rein, was Du erwartest. Werden zum Beispiel die Bilder, die der Influencer macht, bei Dir im Feed genutzt und passen die zu den Bildern oder Videos, die Deine anderen Influencer machen? Du willst ja, dass sich der sogenannte rote Faden durch Deinen Feed zieht. Im Influently Podcast gehe ich in vielen Folgen detaillierter auf das Thema Briefing ein. Schaue es Dir mal an.

Punkt 6: Kann Dir der Influencer dabei helfen, Deine Ziele zu erreichen?

Bevor Du Influencer kontaktierst, musst Du Dich fragen, ob der jeweilige Influencer Dir helfen kann, Deine Ziele zu erreichen. Kann er Deine Markenbekanntheit erhöhen oder Deinen Produktverkauf steigern? Je nachdem, was Dein Ziel ist. Was hier wirklich helfen kann, ist eine Zusammenarbeit mit Agenturen oder mit einem Management. Wenn Du Dich dafür interessierst, mit einer Influencer-Marketing Agentur zusammenzuarbeiten, kannst Du uns bei Influently gerne kontaktieren. Wenn Du nicht weiß, was über den jeweiligen Influencer zu erreichen ist, kannst Du auch Deine Ziele nicht erreichen. Wir bei Influently unterstützen Dich dabei gerne. In unserem Influently Podcast findest Du viele Tipps für erfolgreiches Influencer-Marketing oder wir beraten Dich und Dein Unternehmen persönlich. Wir haben verschiedene Modelle und zeigen Dir, wie Influencer-Marketing funktioniert. Wir haben langfristige Kooperationen zwischen Unternehmen und Influencern und kennen sehr viele Influencer. Wir wissen, welche die passenden für Dein Unternehmen sind, um Deine Ziele zu erreichen.

Punkt 7: Möchtest Du kurzfristige oder langfristige Kooperationen mit Influencer eingehen?

Das hängt von Deinem Ziel ab. Willst Du einen Abverkauf Deines Produktes? Dann macht eine kurzfristige. Willst Du auf Dauer mehr Sales generieren, Deine Marke, Deine Brand etablieren oder ein neues Produkt launchen? Dann setze auf eine langfristige Partnerschaft. Hast Du eine große Produktpalette, zum Beispiel im Sektor Nahrungsergänzungsmittel, Lifestyle, Beauty, Fitness, was auch immer, empfehle ich eine langfristige Kooperation. Damit kannst Du zusammen mit dem Influencer immer wieder Deine Produkte mit der Community des Influencer teilen. Wenn die Community sieht, dass der Influencer schon jahrelang mit Deinem Unternehmen zusammenarbeitet, weiß sie, dass er authentisch ist und ihnen die Produkte anbietet, mit denen er sich identifiziert.

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Punkt 8: Verantwortung aus der Hand geben

Viele Unternehmer tun sich schwer damit, etwas aus der Hand zu geben. Sie haben Angst, dass sie nicht mehr die Entscheidung über alles behalten. Arbeitest Du mit Deinem Unternehmen mit Influencern zusammen, erwartest Du natürlich, dass sie nur Positives über Deine Dienstleistung oder Dein Produkt berichten. Mein Rat, wenn Du ein Produkt hast, schicke es vorab an den Influencer, damit er es testen und sich davon überzeugen kann. Nur wenn er überzeugt ist, gehst Du eine Kooperation ein. Das ist sehr wichtig, denn nur dann kann er auch Positives über Dein Produkt posten. Kann der Influencer sich nicht damit identifizieren und gibt Dir ein ehrliches Feedback, dann bedanke Dich bei ihm, aber dann gehst Du auch keine Kooperation mit ihm ein. Auch ein negatives Feedback ist eine sehr gute Chance für Dich, es bietet Dir die Möglichkeit, Dein Produkt weiter zu verbessern.

Ich freue mich genauso über Dein Feedback oder Deine Bewertung bei iTunes oder Spotify zu dieser Folge. Nur dann kann ich meinen Content für Dich optimieren. Oder schreibe mir, was Dich genau interessiert. Dann kann ich das in einer der nächsten Folgen aufnehmen. Ich möchte Euch, Unternehmern und Influencern, den besten Mehrwert geben, damit wir zusammen Influencer-Marketing weiter im Marketing-Mix etablieren. Feedback ist enorm wichtig.

Auch wenn Du Deine Vorstellungen im Briefing festgehalten hast, kannst Du nicht zu 100 Prozent beeinflussen, wie der Influencer das umsetzt. Meistens macht er das tatsächlich auch anders, egal, ob Micro-, Nano- oder Macro-Influencer. Wobei Macro-Influencer schon sehr professionell sind. Aber lasse dem Influencer Freiraum in der Umsetzung. Er kennt seine Community sehr, sehr gut und ist nah an ihr dran. Er weiß, was gut ankommt. Meistens kommt dadurch viel besserer Content heraus. Das kann ich immer wieder beobachten. Je mehr Regeln Du vorgibst, desto weniger kreativ kann der Influencer arbeiten. Gebe hier die Verantwortung aus der Hand und überlasse ihm, wie ein Bild im Feed aussieht, wie eine Story am besten rüberkommt.

Punkt 9: Wieviel Budget hast Du zur Verfügung?

Egal, ob Du Werbung in Zeitungen, im Radio, im Fernsehen oder im Influencer-Marketing schalten willst. Hast Du kein klar definiertes Budget, weißt Du nicht, wie viele Influencer Du für Deine Zusammenarbeit gewinnen kannst. Hast Du als Unternehmer die Mitarbeiter bei Dir, um das Influencer-Marketing zu betreuen? Dann geben wir Dir im Influently Podcast in mittlerweile über 170 Folgen Schritt für Schritt Anleitungen für eine erfolgreiche Umsetzung Deines Influencer-Marketings. Wenn Du Kleinunternehmer bist und die Mitarbeiter nicht hast oder Dir fehlt die Zeit für Influencer-Marketing, dann können wir, Influently, als Agentur helfen. Wir bieten Dir mit kleinem Budget genau das Influencer-Marketing an, das Du Dir vorstellst, auf Dein Unternehmen zugeschnitten. Gemeinsam bringen wir Dich Deinen Zielen näher. Wir erreichen genau die richtigen Influencer für Deine Marke.

Das Marketing Budget zu definieren ist enorm wichtig. Davon ist abhängig, mit welchen Influencern Du arbeiten kannst, Micro- oder Macro-Influencer. Die Produkte kosten Dich ja auch Geld, das muss mit eingerechnet werden. Das vergessen sehr viele Unternehmen. Sie berechnen nicht, wieviel Budget für die Produkte gerechnet werden muss, die an die Influencer rausgehen.

Kunst und Influencer das passtt zusammen

Unsere Podcast Folgen lassen wir von unserem Kooperationspartner pullmedia.de kompakt als ABSTRACT zusammenfassen. Für Dich, damit Du alle Informationen aus unserem Influently Podcast auf einen Blick zum Nachlesen hast. Wenn Du Deine Video- und Audio-Podcasts, als Unternehmer oder Influencer, prägnant zusammengefasst haben möchtest, übernimmt pullmedia.de das für Dich. Zusätzlicher Mehrwert für Deine Zielgruppe, Deine Community. Den Link packe ich in die Shownotes. Ich möchte, dass Du in Deinem Unternehmen erfolgreiches Influencer-Marketing etablierst und damit unterstütze ich Dich mit unserem Influently Podcast und dem Influently Blog.

Ich freue mich, wenn Du meine Arbeit hier wertschätzt und Deine Bewertung abgibst.



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