Influencer Marketing fails – Darauf darfst Du als Brand nicht reinfallen

– Influencer Marketing fails –

Tagtäglich erlebe ich es bei Influently bei unserer Zusammenarbeit mit Unternehmen. Viele fallen leider immer wieder auf Kennzahlen im Influencer Marketing rein oder haben sich an die falschen Influencer Managements oder Agenturen gewandt.

Damit Dir und Deiner Brand das nicht passiert, gehe ich in dieser Folge auf ein paar Punkte und Metriken ein, auf die Du achten solltest. Ich zeige Dir, wie Du Influencer händisch tracken kannst und stelle Dir ein Tool vor, mit dem das Tracking ganz einfach und schnell zu machen ist.


Follower – Nicht die Menge macht’s.

Viele neigen immer noch dazu, Kooperationen mit Influencern einzugehen, weil sie bei Instagram, YouTube oder TikTok sehr viele Abonnenten haben. Die Anzahl der Follower ist aber nicht relevant, wenn es um Kooperationen geht. Als Unternehmer oder als Brand achte auf die Community. Ist sie tatsächlich am Influencer interessiert? Eine große Anzahl an Followern sagt erst einmal nichts aus. Ausschlaggebend ist der Blick auf die Community. Ist eine Bindung zwischen Influencer und Community? Nur das ist relevant. Sie folgen dem Influencer aus Überzeugung, weil er authentisch ist und sie ihm vertrauen.


Influencer fuer Firmen, Unternehmen bauen vor

Kommentare – Qualität vor Quantität

Gerade wenn Du als Start-Up oder Soloselbständiger mit Influencer Marketing gerade beginnst, um Dein Produkt oder Deine Dienstleistung zu bewerben, kannst Du noch nicht viel Budget investieren, um aufwändig nach den passenden Influencern zu suchen. 

Ich zeige Dir, wie Du ohne großen Aufwand oder Kosten Accounts händisch tracken kannst.

Kontakt für Influencer

Was sagen viele Kommentare unter den Beiträgen aus? Und was ist von den Likes unter den Beiträgen zu halten? Likes sind mittlerweile eigentlich nur noch eine Markierung, dass die Community diesen Post gesehen hat. Mehr sagen Likes einfach nicht aus. Das gilt auch für die Anzahl der Kommentare zu einem Post, zum Beispiel ein Beitrag, ein Bild oder ein Video.

Nur die Qualität der Kommentare sagt etwas cber die Bindung zwischen Influencer und Community aus. Wenn Du händisch rangehst, um den richtigen Influencer für Deine Marke zu identifizieren, dann schaue am besten die Kommentare durch. Wenn der Influencer hochwertigen Content mit seiner Community geteilt hat, dann geht sie auf den Beitrag ein und interagiert mit dem Influencer. Das sind mal mehr und mal weniger Kommentare. Ich erlebe es auch bei größeren Influencern, die zum Beispiel 150.000 oder 200.000 Abonnenten haben. Da findet Interaktion mit der Community statt und nicht selten stehen unter den Beiträgen 300 oder 400 Kommentare. Und hier ist es wichtig, dass Du auf die Qualität der Kommentare achtest. Sind davon einfach nur viele Emojis unter dem Post, dann solltest Du skeptisch sein und Dir das genauer betrachten. Das ist keine richtige Interaktion.

Influencer Marketing hat keine Garantien


Interaktion generieren durch Call to action.

Gerade wenn im Beitrag ein Call to action ist, also eine offene Frage an die Community und unter dem Post sind viele Emojis, dann scrolle einfach weiter durch. Schaue Dir die Namen an. Sind das richtige Namen? Sind Profilbilder hinterlegt? Oder werden Emojis oder Zahlen oder ähnliches im Profil hinterlegt? Das kann ein Indiz dafür sein, dass der Influencer gekaufte Follower hat.



Prüfe die Insights des Influencer.

Um noch einen Schritt weiter zu gehen, ob es sich um korrekte Kennzahlen handelt, lasse Dir Bilder von Kooperationen schicken, die der Influencer bereits gemacht hat. Anhand dieser Insights siehst Du zum Beispiel, wie viel Interaktion ein Bild generiert hat und ob die Community das gespeichert hat. Wenn der Influencer offen und ehrlich gegenüber seiner Community ist und er ehrliche Arbeit macht, wird er auch Dir als zukünftiger Kooperationspartner offen und ehrlich seine Insights schicken. Das sind die Kennzahlen, die Du Dir als allererstes anschauen solltest, bevor Du eine Kooperation mit dem Influencer eingehst.



Influencer Marketing Fehler aufgezeigt

Influencer Management und Agenturen – kein Garant für erfolgreiches Influencer Marketing.

Ich erlebe es immer wieder, dass viele Unternehmen denken, wenn sie mit Influencer Management oder mit Agenturen zusammenarbeiten, dann sind sie auf der sicheren Seite. Auch bei großen namhaften Brands, die von Agenturen promotet werden, sehe ich das. Als Außenstehender siehst Du aber nur, die promoten zwar das Logo oder den Namen der Brand auf deren Homepage, aber was bei der Kooperation herauskam und ob sie tatsächlich erfolgreich war, siehst Du nicht. Gute Influencer Managements oder Agenturen von schlechten zu unterscheiden ist nicht einfach.

Wir bei Influently haben zum Beispiel auf der Suche nach dem passenden Influencer für ein Unternehmen die Insights mit einem bestimmten Tool, Influencer DB, getrackt. Dieser Influencer hatte eine Management Agentur, die wir um die Insights gebeten haben. Die Insights, die wir bekommen haben, passten überhaupt nicht zu denen, die wir mit dem Tool Influencer DB herausgefunden haben. Unsere Rückfrage bei der Management Agentur ist bis heute unbeantwortet geblieben. Ich muss daher davon ausgehen, dass diese Agentur unehrlich ist. Das ist besonders ärgerlich, wenn jemand große Summen für eine Kampagne ausgibt und dann an so eine Agentur gerät.

Das ist auch einer der Gründe, warum manche Unternehmen sagen, Influencer Marketing funktioniert nicht für sie. Das ist aber nicht der Fall. Es war die falsche Agentur, der falsche Influencer, der gar nicht zur Brand passte.

Daher ist es ganz besonders wichtig, vorher den Influencer zu tracken, händisch oder mit dem Tool Influencer DB, das wir schon lange bei Influently einsetzen. Dann kannst Du zu gut 85 % sicher sein, ob Du mit diesem Influencer arbeiten solltest oder nicht.