Achte Punkte, auf die Unternehmen achten, wenn sie Influencer suchen.

Ich möchte im Influently Podcast nicht immer nur über Unternehmen sprechen, sondern auch über Influencer. Somit versuche ich, immer zu wechseln, damit beide Seiten etwas davon haben, denn es ist ein Influencer-Marketing Podcast für Influencer oder Content Creator und für Unternehmen. Und diese Folge ist relevant für Euch als Creator, als Influencer.

Heute zeige ich Euch anhand von sechs Punkten, worauf Unternehmen und auch Marketing Agenturen tatsächlich achten. Und was sie sich in Eurem Instagram Account oder YouTube Kanal anschauen.

Viele Unternehmen, gerade die größeren wissen, wie wichtig Influencer-Marketing ist. Sie haben entweder einen Social Media oder Influencer-Marketing Manager im Unternehmen oder sie gehen über eine Marketing-Agentur.

Deine Bio als Influencer

In Instagram schauen sie zunächst auf Deine Bio, also der obere Teil bei Instagram, wo zum Beispiel alles drinsteht, was man mit dem Influencer in Verbindung bringen kann und sollte oder wofür der Influencer steht. Geht es um Handwerk, Lifestyle, Beauty, Fitness, Food, was auch immer. Ich selbst sehe mir auch viele Instagram Accounts an und was ich da sehe, ist, dass vielleicht bei 50 Prozent auf Anhieb zu erkennen ist, worum es geht. Und das ist nicht nur aus meiner Influently Agentursicht, sondern auch aus Unternehmersicht ein Indiz, dass ich mir diesen Account nicht weiter anschaue. Ich sehe nicht sofort, ob dieser Influencer sich mit meinem Unternehmen, meiner Marke identifizieren könnte, ob ich ihn für meine Produkte gewinnen könnte und er relevant für eine Kooperation ist.

Tipps

Ich sehe oft, dass viele Influencer hier ganz viele Unternehmensnamen reinschreiben, also ihre Kooperationspartner auflisten. Das macht keinen guten Eindruck. Mein Tipp für Dich ist, beschränke Dich auf zwei, maximal drei Kooperationspartner. Die Unternehmen oder Marketing Agenturen und auch die Community sieht sonst keinen wertbringenden Content, sondern, dass jedes zweite Bild ein Werbebild eines Produktes der Kooperationspartner ist. Das ist nicht authentisch; wenn Du Deine Community vergrößern willst, dann beschränke Dich auf maximal zwei, drei Kooperationspartner. Präsentiere Content, der zeigt, dass Du wirklich hinter dem Produkt stehst.

Kontakt

Machst Du das, was Du liebst? 

Oder das, was gut ankommt? Wenn Du Influencer werden möchtest und willst jetzt damit beginnen, überlege Dir, was Du Dir aussuchst. Es ist ganz wichtig, was Du machen willst, denn Du musst 100 Prozent dahinterstehen. Zum Beispiel Fitness ist ein riesengroßer Markt oder auch Food. Da passiert einfach sehr viel und genau hier ist die Konkurrenz auch groß. Das kann aber durchaus gut laufen. Ich empfehle Dir, suche Dir das aus, wofür Du sozusagen brennst, woran Du wirklich Spaß hast.

Schaue mal bei anderen auf Instagram, YouTube, wo auch immer. Und nehme dann bitte das, was Du schon immer gerne machen wolltest. Wenn Du es professionell betreibst, kannst Du damit wirklich Dein Hobby zum Beruf machen.

Nähe zur Community

Influencer brauchen neue Auszubildende

Man kann auf den ersten Blick sehen, wie nah ein Influencer an seiner Community dran ist. Der Influencer postet zum Beispiel ein paar Bilder auf dem Instagram Account und wenn die Community einen Kommentar schreibt und er antwortet nicht darauf, dann kommt das nicht gut an. Influencer-Marketing bedeutet Interaktion zwischen Influencer und seiner Community. Wenn es ganz viele Kommentare sind, ist es schwierig, alle sofort zu beantworten, aber das zeigt auch, dass der Content gut ankommt. Bei Influently achten wir sehr stark auf diese Interaktion, wenn wir Influencer suchen und das machen auch die Unternehmen oder andere Marketing Agenturen. Das zeigt, wie nah der Influencer oder Micro-Influencer an seiner Community dran ist. Interaktion ist das, was zählt bei Kooperationen.

Stories

Schaue mal bei Instagram rein, was da so abgeht. Wenn wir bei Influently für die Unternehmen, die wir beraten, Influencer für Kooperationen suchen, legen wir nicht mehr allzu viel Wert auf Posts im Feed, sondern gehen vielmehr auf Stories. Das ist heute viel relevanter. Es ist so, dass über 70 Prozent der Leute, die auf Instagram aktiv sind, im Feed scrollen und sich nur noch die Stories anschauen. Du solltest daher den relevanten Teil Deines Contents auf Stories legen, denn das wird immer wichtiger für eine Kooperation mit Unternehmen.

Feed

Dein Feed ist als Influencer relevant Der Feed ist deswegen relevant, weil es das erste ist, was man sieht. Ich sage Dir mal, nach welcher Struktur ich vorgehe, wenn ich mir einen Social Media Account anschaue. Ich gehe direkt auf den Kanal, schaue mit den Feed an. Ist er ansprechend, gehe ich weiter zur Bio. Ist auch die gut und ansprechend, dann scrolle ich im Feed runter. Sind Stories da? Die schaue ich mir noch nicht an, sondern gucke nur, ob welche da sind. Und dann schaue ich mir die Interaktion an, eventuell dann erst die Stories. Sind die gut gemacht und relevant für die Community?

Influencer – ehrliche Reichweite

Es sollte eigentlich gar nicht mehr vorkommen, dass Abonnenten gekauft werden. Ich möchte aber trotzdem nochmal darauf hinweisen, dass Du Deine Community ehrlich und authentisch aufbaust. Guten Content zu liefern ist harte Arbeit, aber den Erfolg bekommt man nicht geschenkt. Erfolgreiche Menschen, egal in welcher Situation, Geschäftsleute oder Influencer oder auch im Privatleben, haben dafür gearbeitet. Creator, die jetzt bis zu einer halbe Million haben, haben auch vor vier, fünf Jahren damit angefangen und sich ihre Community ehrlich aufgebaut. Das kannst Du auch.

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Likes


Trickse nicht mit gekauften Likes oder Bots. Das kriegt man heute ganz einfach raus. Ab und zu passiert es zwar, dass auch größere Unternehmen, die Influencer-Marketing betreiben, drauf reinfallen. Aber die bekommen dann bestimmt auch über 1.000 oder 2.000 Anfragen pro Tag. Am Ende bringt das Dir als Influencer nichts, denn Du willst ja eine ehrliche Community aufbauen und langfristige Kooperationen mit Unternehmen eingehen.